Motorradstrasse Deutschland Ostroute Tag 3 – 378km

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Das heutige Tagesziel lautete Templin und damit das Motto „Um Berlin rum!“ Wir starteten den Tag bei leichtem Nieselregen mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet im Hotel Zur Krone in Rothenburg Oberlausitz. Nach dem Frühstück noch schnell die Taschen in den Koffern verstaut (die Packroutine ist inzwischen da!) Und um kurz nach 9 saßen wir bei bewölktem Himmel aber ohne Regen auf der VStrom. Die ersten Kilometer waren geprägt von Nadelwäldern und langen Geraden. Ab und an mal eine leichte Kurve. So kamen wir erstmal recht flott voran. Die Industrieruinen werden weniger. An einer alten Eisenbahnbrücke machen wir einen kurzen Fotostop. Hier erzählt uns ein Anwohner dass die Brücke schon seit mindestens 1950 nicht mehr befahren wurde und dass der desolate Zustand daher rührt dass die Brücke den Polen gehört.

Wir fahren bis Bad Muskau an der Grenze entlang. Dann ziehen wir Richtung Spremberg mit dem Ziel Cottbus zu umrunden. Kurz vor Cottbus sticht mir ein Wegweiser ins Auge – Aussichtspunkt Tagebau Cottbus Nord. Wir drehen ab und wollen uns den Tagebau anschauen. Ein Aussichtsturm mit sechs Stockwerken erwartet uns. Der Ausblick wäre bei blauem Himmel sicher besser, aber wann kommen wir schon einmal wieder an einem Tagebau vorbei?

Nach diesem Stop wirren wir noch auf der Suche nach einer Tankstelle in den Randgebieten von Cottbus umher. Eine Tankfüllung und Blasenentleerung später sind wir wieder auf der Route und streben in Richtung Spreewald. Wir folgen der ausgeschilderten Spreewaldroute und treffen auf ganze Ortsverbindungen mit Kopfsteinpflaster.

In Neu Lübbenau halten wir um Mittag zu essen. Ein Edeka liefert die Zutaten. Frisch gestärkt geht es weiter. Am Scharmützelsee entlang bietet sich uns ein ganz anders Bild als auf den letzten Hunderten Kilometern. Keine Ruinen säumen den Weg sondern neue Gebäude, kleine Villen und große Hotelanlagen. In Fürstenwalde wiederum sehen wir wieder Ruinen. Auf den Fotos ist ein altes Schulgebäude zu sehen welches seit 1945 nicht mehr genutzt wurde. Die Highlights des Tages kommen auf den letzten Kilometern. Von Oderberg aus Richtung Eberswalde zieht sich eine wundervoll kurvige Strecke durch die Wälder. Man fährt eine Zeitlang am Oder-Havel-Kanal entlang. Alles neu gemacht hier.

Wir fahren noch am Werbellinsee entlang und durch ein wunderschön kurviges Tal und streben nun dem Tagesziel Templin zu. Der Wegesrand wird immer von Bäumen gesäumt. Entweder sind es hier Laubwälder oder Aleen. Die Märkische Eiszeitstrasse befahren wir immer wieder und stellen zum Tagesabschluss fest dass diese auch durch Templin führt. Die heutige Nacht verbringen wir im Landsitz Hotel. Dies ist eine Kombination aus Seniorenresidenz und Hotel. Wir ziehen den Altersdurchschnitt hier ganz schön runter. Es ist am Stadtrand und in der Nähe der Örtlichen Therme gelegen.

Heute steht noch ein wenig Motorradpflege auf dem Programm. Bremsen checken (okay ich bestell heute noch neue Beläge, diese hier reichen nicht mehr für die Schweiz) und Kette ölen. Und nun sitze ich hier und beende diesen Bericht. Wir sind heute 378km in 8 Stunden und 17 Minuten gefahren wobei wir insgesamt 2,5 Stunden Pausenzeiten hatten. Von langen Geraden bis hin zu engen Kehren hatten wir heute alles. Und das Beste daran war dass wir heute komplett trocken geblieben sind. Morgen gehts nach Lohme auf Rügen. Dann ist erstmal ein Tag Pause angesagt.

Motorradstrasse Deutschland Ostroute Tag 2 – 362km

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Warum zum Teufel klingelt der Wecker schon um 7 Uhr? Wir haben doch Urlaub! Wo bin ich hier eigentlich? Achja Hotel Drei Brüder Höhe. Also erstmal der Blick zum Fenster. Grau in Grau. Einmal Augen reiben. Ich kann nicht erkennen ob es regnet. Wir gehen erstmal Frühstücken. Soviel Auswahl haben wir selten in einem Hotel gesehen. Das Buffet verspricht dass die Motorradklamotten mal wieder spannen werden. Inzwischen sind wir auch sicher, es regnet. Wir lassen uns Zeit. Vielleicht hört es ja noch auf zu regnen. Das Packen der Koffer ist noch keine Routine. Wir brauchen länger als gedacht. Dann noch die Regenklamotten. Hmm eigentlich regnet es doch überhaupt nicht so arg. Also Anja in die Kombi geholfen. Ich verzichte. Startzeit 9:45 Uhr.

Wir befinden uns aktuell noch im Erzgebirge, fahren durch einige Täler und genießen die Kurven. Das Wetter bleibt Grau in Grau und erfreut uns mit Nebel und feinem Nieselregen. Wir tasten uns an der Landesgrenze entlang. Das Straßenbild ist geprägt von verlassenen Industrieruinen. Immer wieder begegnen wir stillgelegten Schmalspurbahnen. Mehrere Stauseen kreuzen heute unseren Weg. Aufgrund einiger Umleitungen verlassen wir immer wieder die geplante Route. Einmal geraten wir auf eine Schotterpiste. *freu* Leider nicht für lange. Gegen Mittag beginnt es stärker zu regnen. Ich habe keine Lust anzuhalten und mich in die Kombi zu zwängen also erstmal weiter, es wird schon gleich wieder aufhören. Pustekuchen es wird mehr und mehr. Mittlerweile rentiert es sich nicht mehr die Kombi anzuziehen. In der sächsischen Schweiz kommen wir in Bad Schandau in ein weiteres Tal. Das Kirschnitztal zeichnet sich durch mehrere Dinge aus. Aufgrund des Wetters haben wir heute aber nicht den passenden Blick für die Schönheiten des Tales. Die Kirschnitztalbahn (www.meyer-strassenbahn.de) ist eine mehr als 100 Jahre alte Straßenbahn und führt von Bad Schandau zum Lichtenhainer Wasserfall. Bei dem Regen macht es nicht wirklich Spass durch ein Tal zu fahren während auf meiner Fahrbahnseite die Straßenbahnschienen in den Teer eingelassen sind. Wenigstens gibt es nicht viel Gegenverkehr so dass ich meist einen auf Engländer mache. Am Ende des Tales halten wir kurz an einer Bushaltestelle um die Batterien im GPS zu wechseln. Hier überwinde ich nun meinen Stolz und zwänge mich in die Regenkombi. Die kurze Pause wirkt Wunder. Der Regen lässt nach und hört kurze Zeit später völlig auf, kein Wunder ich habe ja jetzt die Regensachen an. Langsam aber sicher wird es Zeit zu Tanken. Unser Bedürfnis nach etwas warmen im Magen können wir hier auch mit einer Bockwurst stillen. Stilecht mit Bautzener Senf (bester Senf ever!!!).

Ab Zittau können wir sogar ab und an etwas blaues am Himmel erkennen. Der heutige Tag verlangt nach einer heißen Dusche und man will einfach nur noch ankommen. Die Strecke führte durch viele Dörfer welche sich als sehr weitläufig herausstellten. Der viele Regen hat uns zugesetzt. Wenigstens war es wärmer als gestern. Gegen 17:15 kommen wir in Rothenburg dem heutigen Tagesziel an und suchen uns noch einen Edeka um Abendessen zu kaufen. Nach der heissen Dusche im Hotel zur Krone kochen wir uns eine Kartoffelsuppe mit dem Gaskocher und lassen den Abend ausklingen. Heute sind aufgrund des Wetters nicht sehr viele Bilder entstanden und wir haben keinen Hotspot zur Verfügung. Also kommt das neue Spielzeug zum Einsatz. Ein mobiler UMTS Router von Huawei.

Motorradstrasse Deutschland Ostroute Tag 1 – 426km

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Heute war es endlich soweit. Alle Vorbereitungen abgeschlossen. Die Sachen gepackt. Noch einmal im eigenen Bett geschlafen. Augen auf, der Blick zum Dachfenster … kein Regen. So wie es aussieht dürfen wir im Trockenen starten. Beim Verstauen der Taschen in den Koffern kommt sogar die Sonne raus. Besser könnte es gar nicht sein. Um kurz nach 9 Uhr ging es dann los. Erstmal ein wenig Distanz machen, quasi eine Anreise ins Zielgebiet. Landstrasse bis Schwabach. Der neue Conti Trail Attack 2 fühlt sich gut an. Dann ab auf die A6 weiter auf die A9 bis Pegnitz. Irgendwie um Nürnberg rum. Der neue Conti hat Shimmy. AB 130km/h auf der Autobahn deutlich zu spüren. Mehr als 160km/h gehen nicht. Naja wir fahren ja nicht mehr Autobahn.

Nachdem wir diese in Pegnitz verlassen haben heisst es nun ab in Richtung Landesgrenze.

In Waldsassen suchen wir nach einer Tankstelle und finden die Bundespolizei. Die freundlichen Herren wollen von uns wissen ob wir im Nachbarland zum shoppen waren. Wir verneinen und dürfen weiterfahren. Scheinbar waren wir glaubwürdig. Das Kofferauspacken durften wir uns sparen.

Nun geht es über Selb und Rehau ins Vogtland. In Posseck beschließen wir Mittag zu machen. Es gibt eine überdachte und windgeschützte Bushaltestelle in der Ortsmitte. Kaum haben wir unsere Tomaten, Gurken und Semmeln ausgepackt kommen mehrere Dorfbewohner um auf den Bus zu warten. Wir sitzen nun zwischen den Wartenden und genießen unser Vesper. In Posseck stand regelrecht noch das Wasser auf der Strasse als wir Halt machten. Wir wurden bisher vom Regen verschont und hatten scheinbar das Glück in Schlangenlinien um die Wolken herumzufahren.

Nach einer unerwarteten Passüberquerung mit 849 Höhenmetern legten wir einen Zwischenstop am Museumsbahnhof Schönheide Süd ein. 1994 war dieser Bahnhof stillgelegt worden. Die Regelspurstrecke blieb erhalten. Das Schmalspurstreckengelände wurde zu einem Lagerplatz umfunktioniert. Anfang des 21. Jahrhunderts wurde der Bahnhof als Museumsbahnhof wieder aktiviert. Wir konnten hier einige schöne alte Loks und Waggons bestaunen.

Einen weiteren Pass später konnten wir dann den für heute höchsten Punkt erobern. Den ehemaligen Grenzübergang nach Tschechien auf dem Fichtelberg mit 1113 Höhenmetern. Der Fichtelberg ist mit 1214 Höhenmetern der höchste Berg Sachens.

Ab hier war Endspurt für heute angesagt. Über Annaberg und Wolkenstein ging es zum heutigen Tagesziel. Das Hotel Drei Brüder Höhe in Marienberg. Hier lassen wir den Tag mit einem wundervollen Ausblick vom Aussichtsturm des Hotels ausklingen.

Der Continental Trail Attack 2 fährt sich auf der Landstraße super. Die Autobahn mag er überhaupt nicht. Das Wetter ist uns bisher wohlgesonnen und die Vorfreude auf morgen ist schon riesig.

Unsere Tourplanung fand in Anlehnung an die Motorradstrasse Deutschland statt. Im Laufe des ersten Tages entdeckten wir dass wir uns teilweise auf der Deutschen Alleenstrasse, der Silberstrasse und der Porzellanstrasse bewegten. Habt ihr auch schon eine dieser Strassen bereist? Welche derartige Strassen kennt ihr noch? Ich freue mich über jeden Kommentar mit Informationen hierzu.

Tourvorbereitungen Motorradstraße Deutschland Ostroute September 2013

Die Vorbereitungen für unsere Tour laufen inzwischen seit einiger Zeit und wir befinden uns nun zwei Tage vor der Abfahrt in den letzten Zügen.  Aber worum geht es hier eigentlich?

Es geht darum Deutschland etwas mehr zu „erfahren“. Mit dieser Idee im Hinterkopf und dem fahrbaren Untersatz in Form der Suzuki V-Strom suchten wir dann nach Anreizen was genau wir „erfahren“ wollen. Dabei kam mir die Motorradstraße Deutschland wieder ins Gedächtnis und so war die Idee geboren. Wir lehnen uns bei der Tourplanung an die Ostroute der MSD an.

Nach einigen Terminverschiebungen stand fest es soll am 19.09. losgehen und wir nehmen uns 9 Tage Zeit für die ca. 3000km. Die Suche nach GPX Dateien mit Routen oder Tracks zur MSD gestaltete sich nicht ganz so einfach, wie zuerst bei einer so offensichtlich beworbenen Strecke gedacht. Dank einem Tipp im VStromforum wurde ich im Naviboard.de fündig (Link leider nur mit Anmeldung zugänglich).  Also mit Hilfe dieser GPX Dateien und den Road Concept Motorrad Powerkarten  erstmal die Ostroute in den Motoplaner übertragen. Dann grob in Tagesetappen unterteilt und passende Unterkünfte gesucht.

Hierbei wollte ich mir die Tourenfahrer Partnerhotels zu Nutzen machen musste allerdings ziemlich schnell feststellen dass der Osten und Norden Deutschlands quasi eine leere Zeile in der Datenbank darstellen. Nach dem wälzen vieler lokaler Touristeninformationen konnte ich insgesamt 7 Hotels ausmachen und diese auch erfolgreich buchen.

Es ergeben sich nun in der Feinplanung Tagesetappen zwischen 330 und 415 km und eine Gesamtstrecke von 2805 km. Dies sollte uns ein wenig Luft lassen um die Gegend zu genießen und schöne Eindrücke zu sammeln. Hier nun die Route wie sie geplant ist.

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Der Wetterbericht verspricht inzwischen auch positives – ein goldener Herbst soll uns ab Freitag auf der Tour begleiten. Auf Rügen wollen wir einen Tag Pause einlegen um uns die Insel ein wenig anzusehen und den einen oder anderen Geocache zu suchen. Im Anschluss an die Tour soll es dann noch für einen Kurztrip in die Schweiz gehen, hierzu aber zu einem späteren Zeitpunkt mehr. Ab heute Abend geht es ans packen. Die Vorfreude ist riesig. Die neuen Continental  Trail Attack 2 auf der VStrom warten darauf ihr Profil an die Straße abzugeben.

Einen Interessanten Bericht über eine weitere Tourenstrecke in Deutschland (Die Alleenstraße) hat Sascha in seinem Blog geschrieben: Link

Feierabendrunde ins Fränkische Seenland mit kleinem Schotter Ausflug

Ich habe heute mal den Arbeitstag etwas früher ausklingen lassen um ein wenig das Fränkische Seenland zu erkunden. Leider hat mir der Verkehr in Nürnberg erstmal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich habe fast eine Stunde benötigt um Nürnberg zu verlassen. Über Schwabach und Georgensgmünd habe ich mich Pleinfeld und damit dem Großen Brombachsee angenähert. Unterhalb der beiden Brombachseen vorbei in Richtung Altmühlsee, welchen ich eigentlich umrunden wollte ging es weiter. Aber heute war ja Tag der Strassensperren, Unfälle und Baustellen. Planänderung und direkt nach Muhr am See weiter. Der Sinn der Fahrt war ja ein paar km zu machen also noch zwei drei Schleifen eingebaut und wieder zurück auf die andere Seite des kleinen Brombachsees. Hier dann ein wenig den Ausblick über Enderndorf genossen und ein paar Bilder gemacht:

Nach der kurzen Pause dann von Enderndorf nach Spalt die Kurven ohne störende Autos genießen dürfen. Nun ab in die Pflugsmühle in den Biergarten und eine deftige Brotzeit genossen. Gut gestärkt ging es nach der Vesper auf den Heimweg.

Da der Weg von Wassermungenau nach Windsbach momentan auch gesperrt ist nochmal eine kleine Ecke reingefahren. Den Weg von Aich nach Weißenbronn habe ich mir dann zum Tagesabschluss noch auf Schotter gegönnt. Und schon waren 145 km und fast 5 Stunden vorbei. Schade dass mich Nürnberg soviel Zeit gekostet hatte.

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Motorradtour Richtung Kelheim am Main-Donau-Kanal entlang mit Earthcache

Eigentlich war dieses Wochenende „mehr“ geplant. Aber es kommt meistens anders als man denkt. Also wenigstens ne spontane Tour am Sonntag mit dem groben Ziel Kelheim. Aus welchen Gründen auch immer ist diese Richtung bisher von mir noch nicht wirklich erkundet worden. Ich kann mich an maximal 2 -3 längere Fahrten in diese Richtung in den letzten 10 Jahren erinnern. Dabei wird die Gegend doch immer wieder gelobt.

Also erstmal kurz an den Computer. Den Motoplaner geöffnet. Start, Ziel und ein paar Zwischenpunkte und schon steht die Tour im groben. Das ganze als GPX gespeichert. Diese wiederum bei Geocaching.com als Basis für eine Pocket Query hochgeladen. Und die Earth Caches in Streckennähe rausgesucht. Auf echtes Dosensuchen hatten wir aufgrund der Temperaturen und der Motorradklamotten keine Lust. Aber evtl. wäre ja was zu besichtigen. Prompt stach mir der Earthcache GC2HZM5 Schloss Prunn Die Burg auf dem Korallenriff ins Auge. Ziemlich die Mitte der geplanten Tour, was zu besichtigen und mit Sicherheit gibt es auch eine Möglichkeit zur Einkehr in der Nähe. Das ganze noch aufs GPS62s gespielt und schon waren wir unterwegs.

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Die Strecke bis Allersberg war wohlbekannt, ab dort begann dann Neuland. Entlang des Kanals fanden wir schöne langgezogene Kurven und den einen oder anderen Sehenswerten Ort. Eine kurze Pause legten wir an der Benediktinerabtei Plankstetten ein. Kurze Zeit später kamen wir an Burg  Prunn an und begannen die Infos für den Earthcache zu sammeln. Noch die obligatorischen Logfotos geschossen und zu einer Stärkung in der Burgschenke niedergelassen. Frisch gestärkt nahmen wir nun den Heimweg in Angriff.

In Altessing nahmen wir Abschied vom Kanal und nahmen Kurs auf Neumarkt. In Feucht gings dann auf die A73 um uns den Großteil der Stadtfahrt durch Nürnberg zu ersparen. Nach einem „kleinen“ Zwischstop mit Grillen bei Freunden ging es dann unspektakulär über die B14 nach Hause. Insgesamt eine schöne Tour mit 250 km die in ca. 4 Stunden locker zu bewältigen sind.

Anbei nun noch einige Impressionen:

Motorradtour: Grobes Ziel Jagsttal / Geocaching: Ein Micro muss nicht immer eine Filmdose sein

Wie könnte ein Sonntag besser sein, als wenn man (fast) ausgeschlafen hat und dann von guten Freunden abgeholt wird um eine „kleine“ Tour mit dem Motorrad zu drehen? Wo geht es denn hin? Grobe Richtung Jagsttal. Wann kommen wir wieder heim? Heut Abend. Alles klar also auf gehts.

Anbei der GPX-Log zur Tour:

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Beim Mittagessen in Langenburg mal kurz das Handy raus und C:Geo gestartet. Mal schauen ob ein Cache in der Nähe ist. Tatsächlich 25 Meter bis LiLa (Lindenplatz Langenburg) GC4D49G. Na der schreit doch danach nach dem Essen noch gehoben zu werden. Erstmal mehr Details dazu. Wurde erst vor wenigen Tagen veröffentlicht. Hat noch nicht viele Funde. Hat aber schon zwei Favoritenpunkte. Ist ein Micro… ein Micro? Eigentlich habe ich meistens ziemlich wenig Lust nach Nanos oder Micros zu suchen. Meist Lieblos mit Magnet in irgendein dreckiges Loch geklebte Minidosen. Aber halt dieses Exemplar hier hat bei 6 Funden bereits 2 Favoritenpunkte.

Nach dem Fund ist man schlauer. Es sei nur soviel verraten, es ist keine lieblose Filmdose die in einem Dreckloch klebt. Es ist ein handwerklich schön gemachter besonderer Micro. Also wenn ihr mal in der Gegend seid schaut ihn euch an. Auch von uns bekommt er einen Favoritenpunkt. Er ist eine schöne Ausnahme unter den ansonsten oft so lieblos gestalteten Micros. Mehr von dieser Sorte wären schön.

Auf dem Rückweg fanden wir dann noch in einem kleine Kaffee eine Quelle für Club Mate und Club Mate Cola. Damit hätten wir in dieser Gegend nicht gerechnet. Frisch gestärkt bewältigten wir den Rest der Tour und konnten den perfekten Tag gemütlich ausklingen lassen.

Vielen Dank an alle Beteiligten und besonders an unsere beiden Tour Guides Michi und Reini.

Streckensperrungen für Motorräder

Auf einer unserer letzten Touren kamen wir im Odenwald leider mal wieder in die Lage die geplante Route nicht fahren zu dürfen da die Strecke für Motorräder am Wochenende gesperrt war.

Über Sinn und Unsinn dieser Sperrungen zu diskutieren hilft uns leider auch nicht weiter. Hilfreich wäre eine Datenbank als Planungsgrundlage für Touren zu haben. Und da wir nicht die einzigen mit diesem Problem sind befragten wir als erstes mal die weiten des Internets und tatsächlich fanden sich auch einige Ansätze.

Der Bundesverband der Motorradfahrer stellt auf seiner Homepage eine Liste mit Sperrungen zur Verfügung. Dies ist als manuelles Nachschlagewerk eine ganz gute Grundlage.

Wer die Daten gerne im Navi hätte findet bei Christian Mintel entsprechende gpx/gdb/kmz Dateien zum Download. Auch gibt es eine direkte Ansicht der gesperrten Strecken in google Maps.

Auf dieser Datenbasis wird die Routenplanung um einiges erleichtert.

Vielen Dank an dieser Stelle an die Helfer welche diese beiden Datenbanken pflegen.

Kleine Feierabendrunde mit dem Bike / Test des WordPress Plugins WP GPX Maps

Am 26.04. haben wir spontan frei Schnauze und immer der Nase nach ne kleine Feierabendrunde gedreht und das ganze mit dem Garmin GPSMap 62s getrackt.

Hier ist nun das Ergebnis zu sehen. Solltet ihr Interesse an der Tour haben kann diese im GPX Format heruntergeladen werden.

Die Technische Umsetzung der Darstellung im Blog wurde mit dem WordPress Plugin WP GPX Maps gelöst.

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