Kroatientour 2014 – Tag 3 – 370km – vier Laender

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Tag Drei der Tour begann mit leichten blauen Fetzen am Himmel. Wir fassten neue Hoffnung, dass wir trotz des schlechten Wetterberichtes zumindest einen Teil des Tages trockene Straßen hätten. Beim Frühstück stellte sich heraus, dass wir die einzigen Gäste im Gasthof Golob waren. Wir genossen die Ruhe und erfreuten uns am Ausblick auf die Berge.

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Nach der Stärkung, dank Packroutine zügig zu den Motorrädern gekommen, starteten wir heute schon gegen 9:30 in die geplanten 360 km. Auf dem heutigen Programm standen immerhin vier Länder: Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien. Am Ende des Tages sollten wir unsere Unterkunft für die nächste Woche in Jadronovo erreichen.
Von Kirchbach bis zur Italienischen Grenze am Naßfeld (Passo di Pramollo 1530m) ging es zügig voran. Auf der Höhe beschlossen wir einen kurzen Rundgang zu machen und den heute tatsächlich vorhanden Ausblick zu genießen.

Die Abfahrt auf der italienischen Seite des Passes ist in einem deutlich schlechteren Zustand. Macht aber deswegen nicht weniger Spass. Von Pontebba aus strebten wir neben der Autobahn her nach Raccolana. Hier verliesen wir die hervorragend ausgebaute und zum zügigen cruisen einladende SS13 nach links in Richtung Lago di Predil. Bevor dieser jedoch in Sicht kam durften wir noch den Sella Nevea (1190m) genießen.

Am Lago di Predil mussten wir uns dann entscheiden ob wir die volle geplante Distanz über den Vrsič Pass (1611m) fahren wollten oder die kurze Distanz über den Predel (1156m). Aufgrund des bisher trockenen Wetters und eines prüfenden Blickes zum Himmel entschlossen wir uns für die lange Distanz. Also am Lago di Predil nach links weg, in Richtung Tarvisio. Am Passo die Fusine (950m) überqueren wir die Slowenisch-Italienische Grenze, nach Kranjska Gora ist es nur noch ein Katzensprung. Nun geht es wieder in Richtung Süden den bekannten Vrsič Pass hinauf. Von Kranjska Gora kommend sind auf der Auffahrt viele der Kehren mit Kopfsteinpflaster ausgeführt. Der Fahrbahnbelag ist im allgemeinen als eher schlecht zu bezeichnen. Dafür entschädigt uns der Ausblick auf das Bergmassiv.

Die Abfahrt vom Vrsič ist weiterhin geprägt von engen Kehren allerdings ohne Kopfsteinpflaster. Insgesamt sind auf diesem Pass 50 Kehren zu bewältigen. Danach gleiten wir durch das Tal der Soča. Die Straße schmiegt sich am Fluss entlang und bietet viele zügige Kurven. Ein Genuss! Über Bovec und Kobarid geht es so bis Tolmin dahin. Es könnte ewig so weitergehen. Wir wechseln den Fluss, es geht ab jetzt an der Idrijca entlang. Immer wieder zwingen uns Baustellen zum anhalten und es beginnt „endlich“ zu regnen. Die Wassermenge hält sich noch in Grenzen also beschließen wir, erstmal so weiterzufahren. Kurz vor Idrija nutzen wir eine OMV Tanktstelle für eine Rast. Es ist bereits kurz nach 15 Uhr und wir bekommen langsam Hunger. Ein paar Sandwiches und eine kurze Unterhaltung später ziehe ich noch Regenklamotten über und Anja führt Ihren Rukka, Daytona und Held Test fort. Ich weiß aus Erfahrung dass meine bald 10 Jahre alten Klamotten starken Dauerregen nicht mehr standhalten.

Über Godovič udn Postojna gehts es nun zielstrebig durch grün bewaldete Kurvenreiche Landschaften zielstrebig in Richtung kroatische Grenze. Nach Ilirska Bistrica zeigen die gigantischen Hinweisschilder auf Wechselstuben die Nähe zur Grenze an. Als wir diese erreichen legen wir noch einen kurzen Stopp ein. Die Regenklamotten packe ich wieder weg, die letzten Kilometer waren bereits wieder trocken.

Schnell über die Grenze, nicht einmal der Helm musste runter. Direkt danach geht es auf die Autobahn A7 in Richtung Rijeka. Den Endspurt heute legen wir gemütlich mit 120km/h hin. Für 5 Kuna pro Motorrad (nicht ganz ein Euro) kommen wir bis zur Abfahrt zur D8 nach Crikvenica. Der erste Blick aufs Meer weckt freudige Gefühle in uns. Allerdings ist es nicht dasselbe wie wenn man von Šestanovac durch die Berge ans Meer kommt. Wir verlassen die D8 um nach Jadronovo abzubiegen und begeben uns auf die Suche nach dem Restoran Kloštar. Schräg gegenüber finden wir unsere Unterkunft vor. Danke nochmal an Tom für die Vermittlung der Ferienwohnung. Absolut ruhige Lage und eine geniale Wohnung. Zum ersten Mal in meinem Leben haben wir eine Spülmaschine in einer Ferienwohnung!
Wir machen die Koffer leer und gehen erstmal duschen.
In Laufreichweite (5min) gehen wir in einem kleinen Konzum noch einkaufen und decken uns mit dem Nötigsten für heute Abend und morgen früh ein. Dann lassen wir den Tag auf dem Balkon beim Abendessen ausklingen. Es ist inzwischen 21 Uhr und ich beschließe den Bericht auf morgen zu verschieben.

Unser 4 Tag begrüsst uns mit Wolken und einem eher trüben Ausblick. Trotzdem beschließen wir auf dem Balkon zu Frühstücken. Der heutige Tag wird eher ruhig. Ein wenig lesen, den Bericht schreiben, gegen Nachmittag eine größere Runde durch Jadronovo und evtl. nach Crikvenica drehen. Dann noch an den Strand. Während dem Schreiben dieser Worte bestätigt uns leichter Regen in unserer Entscheidung. Zum Ende hin klart es auf und die schnell ziehenden Wolken geben den blauen Himmel frei. So muss es sein.

 

Und nun noch ein paar Infos zu Anjas Klamotten Test:
Testszenario: Ein Tag Dauerregen und Nebel, zweiter Tag mit ca. 100km und 1,5 Std. Starkregen.
Daytona Evoque GTX Stiefel: Dicht!
Rukka Focus Hose: Dicht!
Rukka Viktoria Jacke: vermutetet Undichtigkeit die sich als vollgesaugtes Baumwollhalstuch herausstellte –Y Jacke ist dicht!
Held Handschuhe: Nach ganztägigem Dauerregen innen zäh.
Fazit: Die Investitionen haben sich ausgezahlt. Die Trägerin ist mit den Kleidungsstücken vollauf zufrieden. Zu beachten ist bei den Rukka Klamotten dass die äußere Schicht aufgrund fehlender Laminat Technik irgendwann durchnässt und ein kühles Gefühl auftritt. Außerdem kann sich zwischen Membran und äußerer Schicht eine Wasseransammlung bilden (z.B. am Unterarm) dies kann den Eindruck vermitteln dass das Kleidungsstück durchlässig ist.

 

Kroatientour 2014 – Tag 2 – 217km

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Da für heute nur gute 220km angedacht waren starteten wir gemütlich in den Tag. Frühstück um 8 Uhr, es ist ja schließlich
Urlaub. Die Unterkunft im Waidachhof können wir wärmstens weiterempfehlen. Das Wetter sah auch noch nicht so schrecklich aus.

Es war Wolkenverhangen, aber trocken. Als wir uns dann endlich auf die Socken machten (die Packroutine ist noch nicht
wirklich wieder da) war schon einiges an Zeit vergangen. Das Wetter tat auch endlich seine Schuldigkeit und pünktlich zum
Start begann es zu nieseln.
Wir waren froh gestern noch eine Runde zu den Krimmler Wasserfällen gedreht zu haben. Die heutige Tour begann mit dem Weg zum Gerlospass. An der Mautstation siegte meine Erinnerung an die letzte andauernde Regenfahrt und ich streifte die Regenklamotten über. Anjas neue Rukka Klamotten sollten heute beweisen was sie drauf haben.
Den Gerlospass (1507m) und den Weg nach Zell am See liesen wir so flott wie möglich bei stehendem Wasser auf der Fahrbahn
hinter uns, in der Hoffnung mit dem Schwenk nach Süden auf die Großglocknerstraße einen Wetterwechsel zu erleben.
An der letzten Tankstelle vor der Mautstation füllten wir die Moppeds und kamen noch mit ein paar Holländern übers Wetter ins Gespräch. An der Mautstation traf uns fast der Schlag. Wir hatten im Vorfeld keine Infos eingeholt und waren doch ein wenig
überrascht über 24 € Maut pro Motorrad!!! Im Vergleich: am Gerlos standen 5,50 Eur zu buche. Naja wenn schon denn schon. Also gezahlt und durch die Moppedschranke direkt vor 4 Corvettes aus Norwegen gestartet. Auf den ersten Metern noch Hoffnung geschöpft dass wir Glück mit dem Wetter hätten bestätigte sich dies leider nicht.


Fotostops waren schlichtweg unmöglich. Die Bilder der Gopro zeigen quasi nur Tropfen auf der Linse. Es war Kalt, es war nass,
es war neblig. Wir haben uns bemüht den Großglockner schnellstmöglich hinter uns zu lassen. Es war definitiv eine gute
Entscheidung für den heutigen Tag weniger Kilometer zu veranschlagen. Regen und Nebel kosteten enorm viel Kraft. Die Pässe Futscher Törl (2394m) und Hochtor (2576m) sahen wir nur im vorbeifahren. Der Rest des Tages war dann schnödes wir wollen endlich ins Trockene. Über den Iselsberg Pass (1204m) und den Gailbergsattel (981m) liesen wir uns gen Italien spülen. Das eigentliche Ziel des Tages war Tröpolach. Uns verlies aber ca. 10km vorher in Kirchbach die Lust als wir einen Supermarkt
genau gegenüber eines Gasthofes erblickten.


Im Gasthof Golob war auch tatsächlich noch ein Zimmer für uns frei. Also erstmal unter die heiße Dusche nachdem die
Motorräder in der Garage geparkt waren. Frisch geduscht noch kurz was zum Essen und trinken einkaufen und dann raus auf den
Balkon und den Tag ausklingen lassen. Gut gesättigt nun noch das kostenlose WLan nutzen und euch Lesestoff liefern.
Morgen wollen wir dann den Rest des Weges nach Jadranovo unter die Räder nehmen.

Kroatientour 2014 – Tag 1 – 407km

Der Jahresurlaub 2014 steht an. Kurzfristig stellt sich die Frage was machen wir und vor allem wo? Anja hat inzwischen selbst den Motorradschein und die Honda NTV ist reaktiviert. Meine Zeit an Krücken ist vorbei. Kurzfristig beschließen wir nach Kroatien zu fahren. Hatten wir doch schon öfter. Nein nicht so. Wir waren bisher immer mit dem Auto in Kroatien.

Die Planungsphase schlug um in akute Planungsunlust. Also einfach drauflos. Wer uns kennt weiß dass dies nicht in unserer Natur liegt. Wenigstens ein Ziel in Kroatien brauchen wir. Dies ist schnell gefunden. Ein Bekannter aus dem V-Stromforum vermittelt uns eine Unterkunft in Jadronovo. Wann es los gehen soll wissen wir auch schon: Heute!
Gestern noch bis spät die Koffer gepackt naja das meiste eigentlich heute früh. Als Grundlage für die Anfahrt freundlicherweise von Tom alias Idefix aus dem V-Stromforum zur Verfügung gestellte GPX Dateien mit zu Rate gezogen und schon gehts los.

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Wir starten Richtung Roth da wir so wenig wie möglich Autobahn fahren wollen. Das erste Zwischenziel ist Greding.
War da nicht was? Achja in Roth stellen wir fest dass quasi nahezu alle Wege aufgrund der Datev Challenge Roth gesperrt sind. Wer braucht eigentlich Triathlon? Na gut, ich muss schon sagen dass jene Leute welche es durchziehen meine Hochachtung verdient haben. Ich fahr lieber Motorrad als eine Höllen Distanz mit Schwimmen, Fahrrad fahren und Laufen zu überwinden. Fakt ist: Der Triathlon kostet uns richtig Zeit und Nerven!
Nachdem wir diesen endlich irgendwie umfahren haben (teilweise mit den Radfahrern auf der Strecke) gehen wir in Greding auf die A9 um endlich ein wenig vorwärtszukommen. Denkste. 20 km Stau und das bei guten 30° Grad in einer ewigen Baustelle mit engen Spuren und ohne Standstreifen, mit voll beladenen und somit breiten Motorrädern. Ungünstige Situation. In Allershausen die Überlegung die A9 zu verlassen und München großräumig zu umfahren. Aber einmal heute treffen wir die richtige Entscheidung und bleiben auf der Bahn. Nach weiteren 2 km ist der Stau verschwunden. Wir lassen fliegen und umrunden München auf der A99. In Holzkirchen verlassen wir die Autobahn und wenden uns Richtung Tegernsee. Kurz vor diesem legen wir eine längere Pause an einem kleinen Parkplatz ein und genießen den Blick in den Himmel.

 

Ein kurzer Anruf im Gasthof Waidachhof vor dem Gerlospass sichert uns unsere Unterkunft für diese Nacht. Frisch gestärkt durch im Tankrucksack geschmolzene Schokolade (neue Art von Fondue oder Schokobrunnen), welche Anja mit Ihrem „Göffel <- unverzichtbares Werkzeug!“ vernichtet hat starten wir wieder.
Über den Achenpass (941m) fahren wir nach Österreich. Noch ist es schwül warm und trocken. Dies ändert sich schlagartig am Achensee. Prasselnder Regen und heftige Windböen schütteln uns durch. Wir überqueren zügig den Inn und fahren ins Zillertal ein. Hier lässt der Regen nach und es beginnt auzuklaren. In Hainzenberg (nahe Zell am Ziller) kommen wir gegen 16 Uhr am Gasthof Waidachhof an. Kurzer Check in, zwei Stücke Kuchen und was zu trinken. Dann geht es noch mal auf eine kleine Runde zu den Krimmler Wasserfällen. Um zu diesen zu gelangen müssen wir den Gerlospass (1507m) überwinden. In Krimml freuen wir uns über die kostenlosen Motorradparkplätze mit Schließfächern für Helm und Klamotten. Wir drehen eine kurze Fotorunde zu Fuß, heben einen kleinen Cache und machen uns wieder auf den Weg zurück zum Gasthof.

 

Zum zweiten Mal heute queren wir den Gerlos und dürfen dies fast ohne Verkehr genießen.
Schnell unter die Dusche, dann endlich was zu essen und schon fallen wir fast ins Bett. Das einzige was uns noch daran hindert ist dieser Bericht.
Morgen soll es dann bis kurz vor die Italienische Grenze gehen.

WordPress Plugins – Sinnvolle Ergänzungen (Webmaster Friday)

webmasterfridayDen Ausschlag für den heutigen Artikel gibt der Webmaster Friday. Ich verfolge die Artikel dort schon seit längerem, hatte bisher allerdings noch nicht die Gelegenheit daran teilzunehmen. Ich habe vor kurzem erst eine Seite auf luckyloser.info eingebaut welche immer die aktuell verwendeten Plugins auflistet. Oft sehe ich interessante Gestaltungen oder Features auf anderen Blogs und ich würde gerne wissen wie diese eingebaut wurden. In den meisten Fällen muss man nun nachfragen. Ich möchte dies so transparent wie möglich gestalten um anderen Bloggern die Möglichkeit zu geben aus meinen Erfahrungen zu profitieren.

Hier nun nicht nur eine Liste der Plugins welche ich aktuell nutze und für sinnvoll erachte, sondern auch ein paar kurze Worte zu ihnen:

  • 2 Click Social Media Buttons – Fügt die Buttons für Facebook-Like (Empfehlen), Twitter, Flattr, Xing, Pinterest, t3n, LinkedIn und Googleplus dem deutschen Datenschutz entsprechend in euer WordPress ein. Dies wird leider durch immer verwirrendere Datenschutzbestimmungen notwendig. Das Plugin ist eine WordPress-Adaption der Lösung von heise.de wie in ihrem Artikel 2 Klicks für mehr Datenschutz beschrieben.
  • Antispam Bee – Blog-Spam bekämpfen ist die Stärke von Antispam Bee. Seit Jahren wird das Plugin darauf trainiert, Spam-Kommentare zuverlässig zu erkennen (auf Wunsch auch sofort zu beseitigen). Dabei greift Antispam Bee auf unterschiedliche Techniken zu, die sich zur Identifizierung von Spam-Nachrichten bewährt haben.
  • Broken Link Checker – Dieses Plugin überwachte den Blog auf defekte Verlinkungen und informiert den Administrator darüber.
  • Cachify – optimiert Ladezeit der Blogseiten, indem Seiteninhalte in statischer Form wahlweise in der Datenbank, auf der Festplatte (HDD) oder dank APC (Alternative PHP Cache) im Speicher des Webservers abgelegt und beim Seitenaufruf ohne Umwege ausgegeben werden. Die Anzahl der DB-Anfragen und PHP-Anweisungen reduziert sich je nach gewählter Methode gegen Null.
  • Custom Meta Widget – Das Standard Meta Widget erlaubt leider keine Anpassung. Dieses Plugin ermöglicht es Standard Links auszublenden.
  • Follow Me – Eine optisch ansprechende Möglichkeit Social Media Profile zu verlinken.
  • Google Publisher Plugin – Ganz neu und noch eine beta Version. Der Google Publisher bindet bisher AdSense und die Webmaster Tools auf einfachstem Wege in eure WordPress Seite ein.
  • Google XML Sitemaps – Dieses Plugin generiert eine spezielle XML Sitemap welche es Suchmaschinen erleichtert den Blog zu indexieren.
  • Gwolle GuestbookEin simples Gästebuch für euren Blog. So Simpel gehalten dass seit über 2 Jahren kein Update nötig war!
  • Instagram image gallery – Ein Widget welches es ermöglicht Instagram Fotos in den Blog einzubauen.
  • Jetpack von WordPress.com – Zu viel um alles aufzuzählen. Jetpack liefert viele Funktionen auf einen Schlag und ersetzt somit eine Menge anderer kleiner Plugins. Um einige Beispiele zu nennen: Statistiken, Verbindung und automatisches Veröffentlichen von Artikeln auf sozialen Netzwerken, Mosaik Bildergalerien, Sichtbarkeit von Widgets steuern,  und vieles mehr
  • Simple Lightbox – Eine einfach einzubindende Lightbox.
  • Super Simple Google Analytics – Plugin um den Google Analytics tracking code einzubinden.
  • WordPress Backup to Dropbox -Zeitgesteuerte automatische Backups in eine Dropbox.
  • WordPress SEO by YOAST – Eine umfangreiche Unterstützung bei der Suchmaschinen Optimierung eures Blogs.
  • WP-GPX-Maps – Einfach eine GPX Datei hochladen und diese in einer Karte dargestellt einbinden. Google Maps oder OSM Karten sind möglich. Wegpunkte oder auch Tracks werden angezeigt.

Ihr seht es werden hier einige Plugins eingesetzt. Ich teste immer wieder neue und baue Funktionen am Blog um. Für mich ist diese WordPress Installation nicht nur ein reiner Blog, sondern auch eine Möglichkeit mich mit der Technik dahinter auseinanderzusetzen. Ich würde mich freuen wenn mehr Blogger über die technischen Gegebenheiten ihres Blogs berichten und damit alles transparenter gestalten.

Weitere Informative Beiträge von Bloggern zum Webmaster Friday vom 17.01.2014:
http://ebolgo.com/der-weg-zum-erfolgreichen-blog-wordpress-plugins/
http://www.norddeutsche-goere.de/hilfreichsten-wordpress-plugins/
http://www.tages-gedanken.de/2014/01/16/wordpress-plugins-welche-sind-hilfreich/
http://www.arbeiten-unterwegs.de/meine-wordpress-plugins/
http://www.wp-easy.de/meine-top-wordpress-plugins/
http://code-bude.net/2014/01/17/welche-wordpress-plugins-sind-hilfreich/
http://schnurpsel.de/plug-and-play-die-zweite-1949/
http://trommelschlumpf.net/meine-top-5-wordpress-plugins/
http://www.sabienes.de/plugins-wordpress/
http://www.pr-up.de/die-hilfreichsten-wordpress-plugins/
http://blog-test24.de/welche-plugins-nutzt-ihr
http://jockel2009.wordpress.com/2014/01/17/die-hilfreichsten-worpress-plugins-kw-3-2014/
http://saphirasworld.de/wer-die-wahl-hat-hat-die-qual/
http://www.search-one.de/die-besten-wordpress-plugins-fuer-seo-und-so/
http://pressengers.de/news/meine-hilfreichsten-wordpress-plugins/
http://www.internetmarketing-news.de/2014/01/17/13-interessante-wordpress-plugins-zum-webmaster-friday/
http://blog-und-mehr.de/hilfreiche-wordpress-plugins/
http://netzexil.de/webmaster-friday-hilfreiche-plugins-gesucht/
http://web-development-blog.de/immer-wieder-freitags-wordpress-plugins/
http://www.seo-experte.at/10-unverzichtbare-wp-plugins-fuer-wordpress-profis-788/
http://alltagsschrott.de/2014/01/webmaster-friday-die-hilfreichsten-wordpress-plugins/
http://horst-scheuer.de/meine-wordpress-plugins/
http://www.henning-uhle.eu/informatik/webmaster-friday-auf-ein-neues-mit-den-wordpress-plugins

Kurztrip – 1228 km Schweiz mit dem Motorrad

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Zum Ausgleich nach unserer Tour auf der Ostroute der Motorradstrasse Deutschland haben wir noch drei Tage Schweiz hinten dran gehangen. Nach unserer Heimkehr am Freitag Abend war noch ein wenig Wartung am Motorrad nötig. Die Bremsbeläge mussten noch gewechselt werden (jetzt sind EBC Goldstuff Sintermetall Beläge verbaut), der Hauptständer musste vor dem Pässefahren noch weg und die Kette brauchte ein wenig Zuwendung. Am Samstag morgen klingelte der Wecker um 6:30 Uhr. Irgendwie hatte sich eine Zeitspanne von 2 Stunden zwischen Aufstehen und Abfahrt in den letzten Tagen eingependelt. Auch heute sollte dies so sein. Um 9:30 Uhr starteten wir in Richtung Schweiz. Die Anfahrt war komplett über Landstrassen geplant. Die ersten Kilometer absolvierten wir auf wohlbekanntem Terrain bei tadellosem Wetter. In Nördlingen war dann der erste Tankstop fällig. So schön das Wetter startete so schnell lies es nach. Nebel zog auf es fing an zu nieseln und die Temperatur ging runter. Zwei langwierige Parts hatten wir heute vor uns. Der eine war Ulm. Liegt mitten im Weg und irgendwie muss man durch oder drumherum. Wir wählten den Weg hindurch. Sollten wir mal wieder hier vorbeikommen werden wir mal außen herum probieren.

Der weitere Weg war leider beherrscht vom schlechten Wetter. So dass wir uns sogar dazu entschlossen eine Pause bei MC Donalds zu machen. Warme Pommes, eine Toilette und bequem sitzen. Wir hielten Zielstrebig auf die Grenze zu. Hier begann der zweite langwierige Part. Dank dem Motorrad konnten wir uns ein wenig in der Warteschlange an der Grenze nach vorne mogeln. Mögen die Autofahrer uns verzeihen. Endlich in der Schweiz angekommen mussten wir feststellen dass die geplante Route durch unendliche Orte und Geschwindigkeitsbegrenzungen führte. Das Motto lautete inzwischen nur noch „endlich ankommen“. Die letzten 9 Tage steckten und noch in den Knochen und dies merkten wir heute deutlich. Gegen 17 Uhr kamen wir dann in Menzberg im Haus Donnerhof an und konnten unser Zimmer beziehen. Das letzte Stück nach Menzberg entschädigte nochmal für die langwierige Anfahrt heute. Kleine Strasse, viele Kurven und einige Höhenmeter. Menzberg ist mit 1023 Metern über Null der höchstgelegene Ort am Napf. Wir haben leider am Samstag keine Bilder vom grandiosen Ausblick von unserer Unterkunft aus gemacht. Sonntag und Montag sollte uns dieser nicht mehr vergönnt sein. Ich verweise daher auf einen Beitrag des unterwegsblog.de. Hier gibt es ein paar Infos zu Menzberg. An diesem Abend machten wir uns nochmal auf um Regina zu Ihrem Geburtstag zu besuchen. Gegen 2 Uhr legten wir uns ab da wir ja für den Sonntag ein paar Pässe geplant hatten.

Der Sonntag morgen begrüsste uns so wie der Samstag geendet hatte mit Nebel und maximalen Sichtweiten von 40-50 Metern. Der Wetterbericht war allerdings etwas positiver. Nachdem wir ein paar Webcams konsultiert hatten entschlossen wir uns loszufahren. Angedacht waren heute insgesamt neun Pässe und gute 300km. Um ca. 11 Uhr starteten wir dann den Weg ins Tal zu einer Tankstelle um für den ersten Pass des Tages gerüstet zu sein, den Glaubenbielen.

Auf dem Pass konnten wir den Nebel unter uns lassen. Dieses Spielchen sollten wir heute noch häufiger mitmachen. Durch den Nebel hoch. Oben dann Regen oder grauer Himmel, dann wieder durch den Nebel runter. Am Lungerer See machten wir einen kurzen Fotostop. Diese sollte sich im Laufe des Tages in Grenzen halten da es im Nebel nicht viel zu sehen gab und es ansonsten sehr Nass war.

Es folgte der Brünigpass und der Chirchen. Auf dem Weg zum Grimselpass machten wir einen kurzen Stop an dem Tradi Bi dr Gelmerebahn. Der Weg auf den Grimsel war Wettertechnisch okay, auf der anderen Seite des Passes sah es dann wieder ganz anders aus. Mal wieder Regen. Zwischen Furka und Grimsel trafen an wir an der Haltestelle Gletsch nicht nur die Dampfbahn sondern auch noch zwei Spanier mit Ihren Motorrädern. Wir durften live dabei sein als die Dampflok den Zug in Fahrt brachte.

Auf dem Furka war es dann wirklich kalt und es wehte auch noch ein garstiger Wind. So dass wir zügig weiterfuhren. In Hospental stellte sich dann die Frage ob wir den Gotthard fahren oder nicht. Wenn wir schonmal hier sind… Leider mussten wir nach ca. 10 km wieder umkehren da das Wetter vor uns immer schlechter wurde. Wir wollten den Gotthard auf der alten Straße hin und zurück fahren, aber manchmal ist es besser abzubrechen. Wir wendeten also und beeilten uns vor der schlecht Wetterfront zu fliehen. Im Nachhinein betrachtet kam nun der Pass welcher uns heute den meisten Spass bereitet hat – der Sustenpass. Der Weg hinauf zog sich in langen zügigen Kurven war die wohl am flüssigsten zu fahrende Strecke heute. Auf dem Abwährtsweg stoppten wir noch an dem Earthcache Der Stei(n)gletscher.

Um den Nachhauseweg nicht zu 100% mit dem Weg des Vormittags zu überschneiden fuhren wir nach dem Chirchen und Brünigpass in Richtung Glaubenbergpass. Dieser sollte uns aufgrund des wiederkehrenden Nebels allerdings keinen Spass bereiten und auch immens viel Zeit kosten.

Kurz nach 19 Uhr trafen wir völlig erschöpft wieder in Menzberg ein. Der heutige Tage hatte enorm viel Energie gekostet. Wir hatten in 8 Stunden 323km unter widrigsten Bedingungen zurückgelegt. Wir bereiteten uns noch eine warme Mahlzeit auf dem Gaskocher und fielen schnell in einen tiefen Schlaf.

Montag war nun der letzte Tag unserer Tour. Wir spürten deutlich die Anstrengungen der letzten beiden Tage und entschieden uns den Heimweg übers Vierländereck anzugehen und in Deutschland die restliche Strecke auf der Autobahn zurückzulegen um zügig nach Hause zu kommen. Der Schweizer Anteil der Strecke zog sich noch ganz schön in die Länge. Erfreulicherweise ist der Shimmy des Continental Trail Attack 2 deutlich weniger geworden. Verschwunden ist er nicht, aber erträglich. Wir werden als nächsten Reifen trotzdem wieder den Michelin Pilot Road 3 montieren. Oder vielleicht doch den Heidenau Scout K60? Mal sehen wie das Anforderungsprofil der nächsten längeren Tour aussieht.

Nach der Tour ist vor der Tour!

Motorradstrasse Deutschland Ostroute Tag 9 – 337km und Fazit

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Ich konnte gestern Abend nicht einschlafen. Daher habe ich ein wenig mit locus auf dem Handy rumgespielt und geschaut ob entlang unserer Route Earthcaches zu finden sind. Und tatsächlich, vier Stück liegen direkt an der Route. Unter direkt verstehe ich keine 50m Abweichung. Nachdem ich diese ins GPS gespeichert hatte war ich dann auch endlich so müde dass ich schlafen konnte. Der heutige Morgen begrüsste uns endlich mal mit Sonne und blauem Himmel!

Wir starten um 9:30 Uhr unsere heutige Cache und Motorradtour. Den ersten Earthcache erreichen wir bereits nach ca. 20 Minuten Fahrt. Eine Gesteinsformation und eine Infotafel. Dieses Schema sollte sich heute noch dreimal genau so finden. Der Thüringer Wald begeistert mit engen Kurven und Wäldern. Wir gleiten auf der Naturparkroute Thüringer Wald entlang bis Eisenach. Hier sticht uns die Wartburg ins Auge und wir versuchen zu ihr hochzufahren. Kurz vor dem Ziel stoppt uns eine Parkplatzschranke mit Bezahlhäuschen. Wir drehen ab. Wir haben zu wenig Zeit um hier auch noch Eintritt zu bezahlen.

In der Nähe von Werra kommen wir noch am Kali Bergbau vorbei. Ein beachtliches Werk hat die K+S KALI GmbH dort stehen. Nach Thüringen kommt Hessen und wir kommen in die Röhn. Die Straßen werden besser, die Kurven werden weiter und die Fahrt wieder schneller. Dies macht das ganze auch gefährlicher. Hier stehen wieder Blitzersäulen. Aber wir sehen sie rechtzeitig und diesmal kriegen wir die Säule! Wir halten und Blitzdingsen sie! Am Schloss Buchenau machen wir noch einen kurzen Fotostopp.

In Bad Neustadt an der Saale verabschieden wir uns von der Ostroute der Motorradstrasse Deutschland und treten sozusagen die Abreise an. Wir wählen etwas größere Straßen um heute nicht zu spät zu Hause anzukommen. Schließlich geht es morgen früh in die Schweiz. Die VStrom braucht noch ein wenig Zuwendung (Kettenpflege, Hauptständer abbauen, Bremsbeläge wechseln). Wir kommen kurz nach 16 Uhr an und widmen uns gleich dem Motorrad. Nachdem die Wartungen erledigt sind lassen wir den Tag mit unserer Familie bei einer Frankenpizza ausklingen.

Ein kleines Fazit zur Ostroute. Insgesamt hat uns die Tour sehr gut gefallen. Wir haben in 9 Tagen knapp 3000km zurückgelegt wobei wir einen Tag Pause gemacht haben. Lediglich die Unterkunft in Schwerin können wir nicht empfehlen. Wir haben 8 Bundesländer durchquert, viele Ferienstrassen Deutschlands angeschnitten und von flachem nordischem Küstenland bis hin zu deutschem Mittelgebirge alles gesehen. Mal schauen vielleicht ergibt es sich 2014 dass wir eine der anderen drei Routen der MSD befahren.

Solltet ihr unsere GPS Tracks als Grundlage für die Planung einer eigenen Tour verwenden wollen schaut sie bitte nochmal durch. In den Artikeln zu den Tagen sind mitgeloggte Tracks enthalten in welchen auch kleine Verfahrer enthalten sind.

Vielen Dank an alle die uns hier online begleitet haben, wir hoffen die Art wie wir euch hier haben teilhaben lassen hat gefallen gefunden.

Anbei nochmal die Gesamtstrecke mit Hotels:

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Motorradstrasse Deutschland Ostroute Tag 8 – 356km

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7:30 Uhr der Wecker klingelt. Wir beide haben die Augen schon offen um es ihm zu geben! Die Sau will uns aufwecken, aber wir sind früher dran!!! Er kann nicht einmal fertig klingeln bevor wir auf ihn einschlagen. In Anbetracht dessen, dass heute nur 350km geplant sind wollen wir es langsam angehen lassen. Als wir den Blick zum Fenster wenden beschließen wir es noch viel langsamer angehen zu lassen! Es regnet und nicht gerade wenig. Wir drehen uns noch einmal herum. Um 8 Uhr gibt es Frühstück. Wir haben noch Zeit. Während dem Frühstück wird unsere Hoffnung erfüllt. Es wird zunehmend blauer am Himmel und die Sonne kommt raus. Zu doof dass die Fenster des Frühstücksraumes nicht in unsere Fahrtrichtung gehen. Wir lassen uns heute wirklich viel Zeit. Um 10 Uhr sitzen wir auf dem Motorrad und beginnen das heutige Wettrennen. Welches Wettrennen? Das mit dem Wetter! Immer das Blau im Rücken und das Grau vor uns. Gerade so dass man aus dem Augenwinkel immer ein wenig blau sieht und sich ärgert.

Wir sind noch nicht weit gefahren als wir in Schöningen zu einem ersten größeren Fotostop anhalten. Die Kirche in Schöningen ist schon ein riesen Ding, aber der Garten in welchem sie liegt ist noch viel faszinierender. Rund um die Kirche wurde ein Bibelgarten angelegt mit 100 Pflanzen welche in der Bibel erwähnt werden. Wir kommen mit dem örtlichen Pfarrer ins Gespräch. Er stellt fest dass er zu klein für die VStrom ist, dass wir ein GPS haben und dass im Ortskern noch eine Kirche ist welche wir uns unbedingt anschauen sollten. Seine Beschreibung fpü die Kirche: „Das is ein geiles Ding!“ Wir bedanken uns, müssen den gut gemeinten Tipp aber ignorieren. Irgendwie drängt sich uns das Gefühl auf dass wir schon reichlich spät dran sind auch wenn es heute ja nur 350km sind.

In Jerxheim fällt uns ein regionaler Brauch auf. Die Schützenkönigsscheiben werden am Haus des Königs aufgehängt. Bei uns in Franken hängen die Königsscheiben in der Regel in den Schützenhäusern. Hier wird offen zur Schau gestellt wer denn schon einmal ein König war.

Kurz nach Jerxheim finden wir etwas wieder was wir in den letzten Tagen vermisst hatten. KURVEN!!! Auf kerzengerader Strecke hat ein Straßenplaner ein einsehen und baut einfach mal drei Spitzkehren mit ein. Dies sollte uns schonmal auf den kommenden Harz vorbereiten. Endlich wieder kleine Straßen, herbstliche Mischwälder, Schmalspurbahnen, Kurven und echte Steigungen und Gefälle. Der Harz zeigt sich von seiner besten Seite, nur das Wetter nicht. Wir besichtigen das Pumpspeicherbecken Wendefurth und beeilen uns weiterzukommen, da inzwischen der blaue Himmel vor uns und der Graue hinter uns liegt.

Ein paar Orte weiter entdecken wir ein Nachttopf und Mausefallen Museum. Alleine das Haus ist schon so urig dass wir es festhalten müssen. Die Führung am heutigen Tage um 11 Uhr haben wir leider verpasst. Es ist bereits 13 Uhr und wir haben erst 125km geschafft.

Nun sind wir so richtig im Harz. Die Blätter fallen um uns herab, als wir durch den Wald rauschen. Hier und dort gibt es Schaubergwerke. Die Dörfer werden kleiner. Die Kurven spitzer. Die Straßen holpriger. Immer wieder queren wir kleine Flüsse und Schienen von Schmalspurbahnen. Ach könnte es nur ewig so weitergehen. Das allseits beliebte Kopfsteinpflaster sucht uns auch immer wieder heim.

Kurz vor dem Kyffhäuser gehen wir einkaufen, suchen noch ein öffentliches aber sehr privates Örtchen auf und dann sind wir angekommen. Nicht an unserem Tagesziel aber an einem ganz besonderen Stückchen der heutigen Strecke. Ein 4,1km langes Stück der B85 mit insgesamt 36 Doppelkurven. Ein echtes Sahnestück für jeden Motorradfahrer. Wir haben es sehr genossen. Auf Bilder haben wir verzichtet und lieber die Eindrücke in unserer Erinnerung gespeichert. Ich bette hier mal ein Youtube Video der Strecke mit ein.

Am Ende der Strecke haben wir uns eine Bank gesucht und erstmal Mittag gemacht. Mittag… naja es war inzwischen 15 Uhr und wir hatten immer noch gut 170km vor uns. Irgendwie klappte das mit dem Zeitmanagement heute nicht so richtig. Also jetzt aber ranhalten. Unterwegs nochmal zwei Fotostops einmal um die Aussicht und das Wetter zu dokumentieren das andere mal an einem kleinen Brücklein.

Gegen Ende habe ich den Blick für die Umgebung verloren. Erst kämpften wir mit einer schlecht beschilderten Umleitung in Arnstadt, dann war die L1046 vollgesperrt und mir erschien nicht sofort eine Alternative auf der Karte, also haben wir versucht ob wir durch die Baustelle fahren können. Es ging und wir freuten uns, dass uns dieses Stückchen Straße nicht entgangen war. Viele Kurven einige Bachquerungen und kein Verkehr, da eigentlich vollgesperrt. Die Uhr rückte immer weiter vor. Es war inzwischen 17:45 und immer noch trennten uns gut 35km vom Tagesziel. Der Rest des Weges verlief dann unspektakulär und wir konnten um 18:15 Uhr in der Pension Felsenthal in Tabarz einchecken. Nach einem gut bürgerlichen Abendessen sitzen wir nun auf dem Sofa und widmen uns dem Erfahrungsbericht für heute. Ironischerweise sagt der Wetterbericht für heute Nacht leichten Schneefall vorher. Heute begleiteten uns Etappenweise die Straße der Romantik, die Deutsche Fachwerkstrasse und die Deutsche Ferienstrasse Alpen/Ostsee.

Motorradstrasse Deutschland Ostroute Tag 7 – 358km

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Wir hatten heute eine unruhige Nacht. Wir fühlten uns in dem gebuchten Hotel nicht wirklich wohl. Die Federkernmatratzen waren auch nicht das Wahre. So waren wir beide mehrfach wach und sahen am morgen nicht wirklich fit aus. Also zügig hier weg lautete der Plan. Sachen Packen, Topcase einräumen, kurz zum See geschaut und ein paar Bilder gemacht.

Wenigstens das Wetter sieht halbwegs brauchbar aus. Dann noch schnell gefrühstückt und ausgecheckt. Es gibt keine Quittung? Hmmm… das bestätigt nur den Eindruck vom Hotel. Wir sitzen um kurz nach 9 Uhr auf dem Bock und fahren los. Schwerin lassen wir zügig hinter uns. Wir stellten gestern schon fest dass die Gegend unspektakulärer wird. Heute möchte ich nach einem neuen Begriff suchen. Langweilig ist das falsche Wort da selbst eine jeden Tag gefahrene Strecke nicht langweilig ist. Eintönig geht in die richtige Richtung. Die einzigen Highlights am Vormittag sind Kirchen oder andere Bauten. Die ab und an in Ortschaften zu sehen sind.

Achja und die Windräder. Thema Energiewende. Uns fällt schon seit Tagen auf dass uns eigentlich nichts auffällt. Also keine Solarplattenfelder von mehreren Quadratkilometern Größe. Keine Monokulturen auf den Feldern um in jedem Ort eine Biogasanlage zu befeuern. Das einzige was auffällt sind die allgegenwärtigen Windräder. Heute hatten wir eine extreme Anhäufung gesehen. Anja hörte bei ca. 50 auf, zu zählen. Direkt dazwischen Häuser, Industrie und so weiter. Aber die Windräder werden bei weitem nicht so störend empfunden wir die Solarplatten. Auch auf den Hausdächern findet man keine Solarplatten. Dafür findet man etwas anderes hier in der Gegend. Das Ampelmännchen. Es kommt aus dem Osten und ist eigentlich viel schöner als die anderen Fussgängerampeln. Wir wollen Ampelmännchen für alle!!!

In Havelberg kreuzen wir zuerst die Havel über eine Brücke und danach die Elbe mit der Gierfähre Räbel. (Infos was eine Gierfähre ist). Ich persönlich mag diese Fähren welche nur mit der Kraft der Strömung betrieben werden. Man kann die Überfahrt bei völliger Stille genießen. Nur das plätschern des Wassers. Den Weg zur Fähre bestreiten wir mal wieder auf Kopfsteinpflaster. Ein Schild teilt uns mit dass wir uns auf der Straße der Romantik befinden. Was hat Kopfsteinpflaster mit Romantik zu tun fragen sich meine Arme.

Die Elbe begleitet uns bis Tangermünde wo wir eine Tankstelle suchen um unsere Vorräte aufzufüllen. Benzin, Wasser und Bockwurst! Auf dem Weg zur ehemaligen Innerdeutschen Grenze stechen nur ein paar Kirchen und Landsitze aus dem immer gleichen Bild der Landschaft welches uns hier begleitet hervor.

Kurz vor unserem Tagesziel dem Hotel Alte Wassermühle am Elm in Königslutter erwischt uns dann doch noch ein bisschen Regen. Insgesamt hat uns das Wetter heute keine Freude bereitet. Es war durchgängig stark bewölkt und auch relativ kalt. Eine Temperaturanzeige wollte uns vorgaukeln dass es 15°C Grad hätte, wir glauben das nicht. Gefühlt waren es maximal 9,5°C!!! Ich bin immer wieder froh über meine Heizgriffe und muss zu meinem Entsetzen feststellen dass meine Handschuhe beginnen sich aufzulösen. Anja fängt jedesmal wenn wir anhalten an Kreise ums Motorrad zu laufen um sich aufzuwärmen. Auf den letzten Kilometern, nur noch die heisse Dusche im Kopf sehe ich auf einmal einen braunen Wegweiser zu einem „Geopunkt“. Ich werfe Anker und biege rechts auf einen kleinen Parkplatz ein. Anja fragt mehr oder weniger unentspannt was denn jetzt noch sei so kurz vor dem Ziel. Wir steigen nochmal ab, machen ein paar Bilder und lesen die Infotafeln über eine Quarzsandgrube und einen Findling. Ich schalte kurz das Handy an und schaue ob hier zufällig ein Geocache liegt. Bingo, ein Earthcache: Uhry und die Weißen Sande. Bei dem Versuch den Umfang des Findlings zu bestimmen kommen wir beide richtig ins Lachen. Später sollte sich noch herausstellen dass Anja mit Ihrer Messmethode Recht behalten sollte.

Vom Lachen ein wenig aufgewärmt nehmen wir die letzten 10km in Angriff. Noch ein kurzer Stop an einem Supermarkt um Abendessen zu jagen. Das Männchen beschützt das Transportmittel. Das Weibchen erlegt das Futter. Noch 900m zum Hotel. Hoffentlich nicht wieder so eine Kaschemme wie gestern. Der erste Blick aufs Hotel ist vielversprechend. Eine Alte Mühle, liebevoll restauriert. Die Besitzerin führt uns sogleich in unser Zimmer und wir sind erstmal sprachlos. Viel Platz, absolut sauber und einfach zum wohlfühlen. Wir machen noch einen kleinen Spaziergang durch den wunderschön angelegten Garten und begeben uns aufs Zimmer um Abend zu essen und diesen Bericht zu verfassen.

Motorradstrasse Deutschland Ostroute Tag 6 – 378km

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Nachdem wir den gestrigen Tag als Motorrad Pause genutzt hatten um ein wenig zu Wandern (14,7km und 8 Geocaches) stand heute wieder Motorradfahren auf dem Plan. Die Beine sagten heute morgen erstmal deutlich Nein zum aufstehen. War wohl doch ein bisschen viel gestern. Der Abschied viel uns heute schon ein bisschen schwerer als in den letzten Tagen. Zwei Nächte schaffen doch eine innigere Verbindung als nur eine. Außerdem hatten wir noch viel gesehen was wir gerne genauer erkundet hätten. Aber wir haben doch keine Zeit. Moment, wir sind hier im Urlaub und sollten alle Zeit der Welt haben. Nun wir hatten im Vorfeld die Wahl, entweder jeden Abend auf gut Glück eine Unterkunft suchen oder im Vorfeld suchen und buchen. Wir entschieden uns für zweiteres und sind daher nicht ganz so flexibel. Nach dem Frühstück ging es los. Wie das Packen geht hatten wir trotz des Tages Pause noch nicht verlernt. Die Kleinteile lose ins Topcase, die zwei Taschen mit den Klamotten in die Seitenkoffer. Um 9:15 saßen wir bei schönstem Wetter Startklar auf dem Bock.

Zuerst einmal galt es nun Rügen noch ein wenig zu erkunden. Wir bewegen uns halbkreisförmig weiter an der Küste entlang, genießen den Ausblick auf die Bodden zur Linken und die Küste zur Rechten. Die Geschwindigkeit ist eher gemächlich, das Sightseeing steht im Vordergrund. Wir kommen durch kleinere Ortschaften und entdecken eine Neubausiedlung in der alle Häuser mit Reetdächern gebaut werden. Kurzer Fotostop. Es gibt deutlicher weniger Häuser mit dem Traditionellen Dach als wir gedacht hätten. Dann geht es auf zur Witower Fähre. Ein Großer Traktor will auch mit übersetzen. Die Fähre sackt deutlich spürbar ein obwohl der Hänger des Traktors leer ist. Ich möchte nicht wissen wie es sich anfühlt wenn er einen vollen Anhänger dabei hat.

Nach dem Übersetzen geht es in Richtung Stralsund. Die Rügenbrücke über welche wir die Strelasundquerung bei Stralsund bewältigen hat eine Länge von 2830m. Schon ein beachtliches Bauwerk. Wenn man allerdings schon einmal in Dänemark über die Öresundbrücke mit einer Länge von 7845m gefahren ist wirkt diese Brücke gar nicht mehr so groß. In Stralsund hätten wir gerne wieder die Innenstadt besichtigt, aber wir wissen ja bereits dafür ist keine Zeit eingeplant. Zeit für ein Foto bleibt aber.

Auf dem Festland halten wir uns noch einige Kilometer an der Küste. Es fällt schwer uns vom Meer zu verabschieden. Auch wenn die Ostsee nicht unser Favorit wird. Als wir die See verlassen begeben wir uns bald wieder auf die Deutsche Alleenstrasse. Allerdings sind hier die Straßen in einem besseren Zustand als in den letzten Tagen. Kopfsteinpflaster gibt es zwar auch hier ab und an aber in geringen Dosen.

In Tessin machen wir Mittag. Ein Supermarkt, eine Bank und eine Tankstelle das ist alles was wir brauchen. Gemüse, Semmeln und eine wenig Käse sorgen dafür dass wir uns gut gesättigt wieder auf den Weg machen. Die Landschaft wird unspektakulärer. Dörfer, Wälder und Felder wechseln sich ab. Alleen begleiten uns. Sieht aus wie zu Hause. Nichts besonderes für uns. Dementsprechend flott lassen wir alles an uns vorbeifliegen. Wenn da nicht immer das schwebende Damoklesschwert der Geschwindigkeitskontrollen wäre. Kennt ihr diese neuen Runden Säulen die von vorne und von hinten knipsen? Wir haben Glück ich erkenne sie rechtzeitig und kann mit exakt 50 km/h daran vorbeirollen. In Neukalen will ich eigentlich die Kirche fotografieren, aber Anja deutet an dass wir nochmal kurz wenden sollten. Das Ergebnis seht ihr hier.

Das einzige Highlight auf dem restlichen Weg bis Schwerin ist eine alte Windmühle. Wir stoppen nochmal für ein Foto und besprechen wie wir unser Abendessen gestalten sollen. Gaskocher und Fünf Minuten Terrine ist unsere Wahl.

Also nochmal einen Stopp zum Tanken und einkaufen und dann ab zum Hotel. Dieses macht einen angestaubten Eindruck und grenzt sich qualitativ deutlich von den bisherigen Hotels ab. Wir fahren noch kurz zum Penny dann ab aufs Zimmer. Kochen, duschen und schon sitze ich wieder hier und berichte. Der Huawei Mobile Router tut gute Dienste. Nach vier Tagen schreiben hat mir tatsächlich gestern etwas gefehlt. Ich würde mich freuen wenn Ihr hier einen Kommentar hinterlasst falls euch die Berichte gefallen und ich diese auf den restlichen drei Etappen fortführen soll.

Motorradstrasse Deutschland Ostroute Tag 4 – 415km – Halbzeit

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Heutiger Plan: Mecklenburgische Seenplatte, Usedom und Rügen. Aber erstmal aufstehen und frühstücken. Das Buffet im Hotel Landsitz in Templin ließ keine Wünsche offen. Vor allem frisches Obst war in gigantischer Auswahl vorhanden. Irgendwie kamen wir uns aber fehl am Platz vor. Wir waren um 7 Uhr bereits beim Frühstück und das an einem Sonntag. So nach und nach füllte sich der Saal mit Rentnern. Das Hotel Landsitz ist ja schließlich eine Kombi aus Hotel und Seniorenresidenz. Die Packroutine ermöglichte uns ein zügiges abrücken. Um Punkt 9 Uhr starteten wir in Richtung Seenplatte. Bilanz nach der ersten Stunde. 40 km geschafft. Die hatten uns aber auch ganz schön geschafft! Die Arme werden lahm. Der Straßenzustand ist unterirdisch. Die Alleen sind zwar schön anzuschauen, aber die Wurzeln fordern ihren Tribut. Die reinsten Waschbrettpisten. Immer wieder km lang Kopfsteinpflaster in absolut desolatem Zustand. Alleine im Stehen gefahren mit Sicherheit easy, aber zu zweit und voll beladen eine Tortur. Trotzdem genießen wir die Ausblicke. Die Alleen werden langsam aber sicher herbstlicher.

Die ersten Seen kommen ins Blickfeld. Eine echt sehenswerte Gegend. Zwischen den Seen lässt sich auch die Durchschnittsgeschwindigkeit wieder erhöhen. Langgezogene Kurven erfreuen uns. Das Wetter ist uns heute auch wohlgesonnen. Die Sonne kommt raus, der Himmel zeigt sich in schönstem Blau. Wir fliegen durch die Seenplatte. Ein kurzer Stop hier ein kurzer Stop dort. Wir stehen an einem See betrachten den Anlegesteg und die Enten, da fällt Anja auf dass wir genau auf der Grenze zwischen Brandenburg und Mecklenburg stehen.

Heute ist Sonntag. Man merkt dies deutlich am Verkehrsaufkommen. Dieses ist deutlich höher als in den letzten Tagen. Viele Ausflügler sind unterwegs. Sie genießen auch den Ausblick und blockieren mit ihrem schleichenden Fahrstil unser vorankommen. Gut dass die Straßen hier ein zügiges Überholen erlauben. In vielen Orten und Städten durch die wir fahren wünschen wir uns mehr Zeit um die Orstkerne zu erkunden, aber wir wollen heute gute 400km schaffen und bis Rügen kommen. Das Hotel ist gebucht und unser Pausentag wartet auf uns. Immer wieder merke ich heute dass die letzten Tage doch einiges an Kraft gekostet haben. Die Arme werden schwer nach den wiederholten Holperstrecken.

Dann endlich ist die Ostsee zu sehen. Usedom begrüst uns mit heftigen Windböen. Wir fahren über die Brücke und machen erstmal einen kurzen Stop.

Hier beschließen wir dass heute wieder Vespern irgendwo unterwegs unsere Mittagspause sein soll. Semmeln kaufen wir an einer Tankstelle, Wurst und Käse haben wir noch. Usedom ist irgendwie unspektakulär. Wälder, Orte, lange Geraden, wenig Kurven. Wäre da nicht ab und an die Ostsee würde ich fast sagen es war völlig langweilig. Wir finden noch einen Supermarkt der auch Sonntags geöffnet hat und decken uns hier mit Tomaten ein. Idealerweise steht gleich eine Bank vor dem Supermarkt und öffentliche Toiletten sind auch da.

Frisch gestärkt geht es weiter. Zügig runter von Usedom. Leider haben wir die Rechnung ohne den Sonntagsausflüglern gemacht. Wir kommen nur sehr zäh vorwärts. Überholen ist hier nur selten möglich. Als wir Usedom endlich wieder verlassen haben zieht der Himmel wieder zu. Bitte nicht schon wieder Regen. Wir kommen noch an einem Museumshafen vorbei und halten kurz für ein Foto.

Kurz vor der Fähre nach Rügen nochmal volltanken und eine heiße Schokolade für Anja. Dann sind wir auch schon an der Fähre. Das Wetter hält erfreulicherweise durch. Es ist bewölkt, der Wind bläst ungehindert, aber es bleibt trocken. Wir kommen nach 2 Minuten Wartezeit auf die Fähre und setzen über. Lohme, das Tagesziel rückt in greifbare Nähe.

Noch ca. 4o km. Hier auf Rügen erleben wir die bisher schönsten Alleen. Wie ein Tunnel komplett geschlossen. Wir gleiten dahin und genießen die Geschwindigkeit, die fallenden Blätter, die Bäume die an uns vorbeiziehen. Dann eine Rechtskurve und es staucht uns erstmal ganz gewaltig. Mit 80 Sachen auf das übelste Kopfsteinpflaster bisher geschossen. Irgendwie die Geschwindigkeit reduzieren! Die Federung schlägt durch, wir schaukeln uns auf. Kurze Schrecksekunde aber wir haben es geschafft. Jetzt wird uns auch klar warum die Autos hinter uns auf einmal weg waren. Sie wussten was da kommt und hatten vorher schon gebremst. Wir fahren mit ca. 10 km/h weiter. Das Kopfsteinpflaster nimmt kein Ende. Phasenweise fahren wir im Schotter im Bankett da dieses in einem besseren Zustand ist als die „Straße“. Eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80km/h lässt uns auflachen.

Kurz vor dem Ziel noch einmal eine Umleitung. Das GPS geht aus – sind die Akkus etwa schon leer – wieder einschalten – es geht wieder. Leider geht das Garmin GPSmap 62s immer wieder mal aus wenn man bei den Raumbezug Open Streetmap Karten zu schnell zoomt. Egal. Wir fahren Schrittgeschwindigkeit bis es wieder an ist. Dann noch 800m bis zum Ziel. Wir rollen auf den Parkplatz und freuen uns angekommen zu sein. Das Hotel Nordwind in Lohme ist ein Familienbetrieb mit einem kleinen Restaurant. Wir checken ein und beziehen uns Zimmer. Schnell geduscht und ab ins Restaurant der Magen knurrt. Endlich frischen Fisch. Mein Riecher beim Buchen war richtig. Die Größe der Portionen und die Qualität der Speisen erweist sich als genial! Nach dem Essen gehts direkt aufs Zimmer. Und hier ist er nun wieder der tägliche Bericht. Heute haben wir 415km Motorradstrasse Deutschland ein paar Km Europäische Route der Backsteingotik, ein paar Km Deutsche Tonstrasse und einige Km Deutsche Alleenstrasse bezwungen. Wir waren 8 Stunden und 45 Minuten unterwegs, wobei die reine Fahrtzeit 6 Stunden und 16 Minuten betrug. Morgen ist ein Ruhetag geplant. Wir werden ein wenig Wandern gehen und vielleicht den ein oder anderen Geocache suchen. Ob ich morgen einen Bericht schreibe kann ich noch nicht sagen. Spätestens am Dienstag wenn wir weitergefahren sind wird es wieder etwas zu lesen geben.