Hunsrück und Eifel – Die Corona Alternative

Tag 1 – Anfahrt

Eigentlich sollten/wollten wir gerade 3,5 Wochen in Portugal sein… Aber man muss das Beste aus der Situation machen. Wir haben den Urlaub auf 2 Wochen verkürzt und wollten in der 2. Woche mit den Motorrädern ins Erzgebirge. Als ich an meinem ersten Urlaubstag gefragt werde, warum wir noch daheim sind, stelle ich mir diese Frage auch. Warum sind wir eigentlich noch da? Warum nicht einfach irgendwo hinfahren, Hauptsache weg.

Innerhalb kürzester Zeit war die Entscheidung fest, wir fahren für ein paar Tage ins Hotel Tannenheim im Hunsrück. Da waren wir auf unserer MSD Westtour 2015 schon mal eine Nacht. Das Hotel hat uns damals überzeugt und mit dem Hunsrück und der Eifel vor der Tür, sollten wir mit den Motorrädern viel Spaß haben.

Wir starten entspannt in den Tag, fahren Richtung Rothenburg und durch das Taubertal. Hier leuchtet an der Straße entlang der rote Klatschmohn, die Sonne scheint und es läuft einfach. Wir kommen gut voran und schon sind wir im Odenwald. In den Wäldern ist es kühl und ich bin den halben Tag mit den Lüftungsreißverschlüssen meiner neuen Klim Artemis Kombi beschäftigt.

Da schwingt man sich gerade noch durch die Kurven und hat saftige Hügel um sich und dann kommt da Darmstadt… das ist irgendwie immer im Weg, wenn man in die Richtung will; man kann nun mitten durch oder irgendwie durchs Randgebiet… Heute fahren wir mal durchs Randgebiet und es wird öde, alles flach, Acker an Acker, die Straßen kerzengerade dazwischen durch. Mein Lichtblick: hier werden neben Spargel auch Erdbeeren angebaut und gleich verkauft. Wir holen uns eine Schachtel Erdbeeren und verschlingen sie regelrecht an Ort und Stelle.

Über den Rhein setzen wir mit der Fähre nach Nierstein über. Als wir bei Bingen endlich wieder auf den Rhein treffen, finden wir auch wieder Kurven und bewegen uns viel durch Ortschaften, aber diese sind schön anzuschauen. Die Gegend des Oberen Mittelrheintals ist nicht umsonst als Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen worden. Den Rhein zu unserer Rechten, die schroffen Felsen links und rechts am Ufer, teilweise voller Bäume oder Wein, an noch so kleinen Stellen klammert sich ein Weinstock an den Fels, um uns pittoreske Städtchen mit Fachwerkhäusern, Türmen und darüber thronen Burgen – alles ist mit Schiefer gedeckt und aus grauen Steinen gebaut. Darüber leuchtet ein blauer Himmel mit fluffigen Wolken, was will man mehr?

Von Corona und Beschränkungen merkt man hier nicht viel, die Campingplätze am Rhein entlang sind fast bis auf den letzten Platz voll. Wir gehen in Boppard noch einkaufen und rollen um 18:30 Uhr auf den Hof des Hotels Tannenheim. Die Garage für die Motorräder steht schon offen, wir sind die ersten „Corona-Gäste“ und werden herzlich empfangen.

Um halb 8 lassen wir uns zwei Medium-Rare Rindersteaks im Restaurant des Hotels schmecken. Das Wetter passt und so können wir im Garten sitzen. Das Gefühl endlich wieder unterwegs und mit dem Hier und Jetzt zufrieden zu sein, stellt sich ein.

 

Tag 2 Eifeltour

Es erwartet uns am nächsten Tag ein ausgiebiges Frühstück mit frischen Semmeln und Croissant vom Bäcker, Metzgerswurst, Eier werden auf die gewünschte Art zubereitet, Joghurt, Früchte und hausgemachte Marmelade runden das Ganze ab. Danach ist man eigentlich wieder reif für eine Runde hinlegen und Bauchstreicheln. Wir starten unsere Tour durch die Eifel.

Unseren ersten Stopp legen wir zeitig an der Stiftskirche St. Martin und St. Severus in Münstermaifeld ein. Die riesige Kirche fällt von weitem auf; weil Feiertag ist, wird gerade ein Gottesdienst abgehalten und wir können Sie nur von außen ansehen.

Unser nächster – ungeplanter Halt – soll Burg Eltz werden. Nachdem schon am Parkplatz ein Kassenhäuschen steht und wir eigentlich nur einen kurzen Blick auf die Burg werfen wollen, drehen wir einfach wieder um und machen erst mal gut Kilometer. Je weiter wir uns von der Rheingegend entfernen umso weniger Burgen, Stadtmauern und Türme sind zu sehen. Auch die Häuser sind nur noch selten aus Fachwerk und dem grauen Stein gebaut oder mit Schiefer gedeckt.

Wir sind in der Rureifel und dem Nationalpark Eifel unterwegs… Die Idee hatten wir wohl nicht allein… Es ist die Hölle los, Motorradfahrer, Rennrad- und sonstige Fahrradfahrer und Autos mit ordentlich Leistung, die wohl dem Nürburgring einen Besuch abstatten. Manche von den kleinen Straßen durch die Wälder werden da schon fast zu klein.

Um die Mittagszeit finden wir eine Bank, setzen uns in die Sonne, schauen den wiegenden Gräsern im Wind zu und genießen den Tag. Allzu lang können wir hier aber nicht verweilen, wir haben uns ein Tagesziel von 350 km gesteckt. Nachmittags wird der Verkehr deutlich weniger, wir fahren durch die Vulkaneifel und an der Mosel entlang zurück in unser Hotel.

Mopedfahren in Deutschland ist irgendwie unkompliziert. Es kommt vor jeder Kurve und jedem Hindernis ein Schild – in der Eifel ist man ja sowieso umringt von 70 km/h-Schildern – es kommt nach einer Kurve kein WOW, es ist nichts so neu, dass man es noch nie gesehen hat, der Asphalt hört auch nicht einfach auf, sondern die ausgeschilderten Straßenschäden ruckeln halt ein bisschen, aber man fährt einfach weiter. Mir fehlt irgendwie die Herausforderung, nicht nur an das Können des Motorradfahrens sondern auch für alle Sinne. Für uns ist es ungewohnt geworden, abends in dieselbe Unterkunft zurückzukehren. Mir fehlt ein bisschen das Neue, das Unbekannte – zumal wir in dieser Unterkunft ja schon mal waren.

Ich bin ja nun nicht so der Weinkenner, trink aber einfach gerne ein Gläschen und wenn man sich schon mitten im Weinanbaugebiet befindet, wird da auch mal durchprobiert. Das Essen insgesamt war wieder ein Traum und da kann ich mich auch mal mit einem deutschen Weißwein anfreunden.

 

Tag 3 Hunsrück-Tour

Nach dem ausgiebigen Frühstück und nochmal einer Runde im Bett liegen, geht es um 10 Uhr los. Es ist leicht bewölkt, aber mild – perfektes Wetter um Motorrad zu fahren. Die Straßen sind kurvig und in gutem Zustand, außerdem ist wenig auf den Straßen los. Wir fliegen geradezu an Äckern vorbei, auf denen sich das Getreide wie Wellen im Wind bewegt, an Blumenwiesen und durch saftige Wälder. Mein Visier ist nie zu – die Gerüche die man so auffängt wecken Erinnerungen und mit einem Lächeln im Gesicht denke ich mir, das ist ein super Tag und ich könnte ewig so weiterfahren.

Ich unterhalte mich noch über unsere neuen Sena Headsets mit Tobi und habe in einem kurzen Anflug von Trägheit ausgesprochen, dass es schon auch schön war, hinten drauf mitzufahren… Hätte ich das mal für mich behalten… Fast augenblicklich fängt die orange Kontrollleuchte in meinem Cockpit wild zu leuchten an und ist mir mehr als suspekt. Als wir Anhalten und in einen Feldweg einbiegen, quält sich auch das Blinkerbirnchen und flackert nur noch. Moped aus, und sie gibt keinen Mucks mehr von sich.

Das Problem ist schnell erkannt: die Batterie ist leer.

Wir bauen die Batterie der Großen ein und schon springt sie wieder an. Wir versuchen die Dicke anzuschieben, geben aber nach dem 3. Mal auf und rufen einfach den ADAC zum überbrücken.

So war das nicht geplant. Wir müssen unsere schöne Tour abbrechen und fahren auf direktem Weg zurück zum Hotel. Während wir auf den ADAC gewartet haben, haben wir so den ein oder anderen Plan aufgestellt. Motorrad in der Unterkunft stehen lassen, zusammen Heim fahren und mit dem Hänger das Moped abholen, klang noch am besten. Nachdem wir alle Sicherungen, die nicht unbedingt notwendig waren gezogen hatten, war der Batteriestand am Hotel eigentlich noch ganz ok. Der Gedanke mein Schätzelein irgendwo zurück zu lassen gefällt mir nicht und wir haben uns dann doch entschieden sie morgen heimzufahren. Mal sehen wie weit wir kommen.

An dem gewonnenen Nachmittag laufen wir nach Buchholz, unterstützen die lokale Bäckerei und lassen uns Kaffee und Kuchen schmecken.

Die Zeit bis zum Abendessen verblödeln wir am Zimmer und nach einem Blick auf die Wettermeldungen entscheiden wir uns, morgen über die Autobahn heimzufahren. Vorher schlagen wir aber beim Abendessen nochmal richtig zu. Die Frische und Qualität, aber auch die Präsentation des Essens zeigt, dass hier gerne und mit Leidenschaft gekocht wird. Sowohl das Hotel, als auch das dazugehörige Restaurant kann man wärmstens empfehlen. Wenn wir wieder mal in dieser Richtung unterwegs sind, wissen wir schon, wo wir uns einquartieren können.

 

Tag 4 Heimfahrt

Als wir aufstehen regnet es, während wir frühstücken regnet es, nach ein bisschen Trödeln und Sachen packen, haben wir ein „Regenloch“ gefunden und fahren los.

So eine Heimfahrt über Autobahn ist immer langweilig und eine reine Pflichterfüllung. Nach 50 km fängt es an zu regnen und wir werden bis daheim auch nicht mehr trocken. Wir testen die Sena´s ausgiebig auf unserer öden Fahrt und spielen Stadt-Land-Fluss, damit ich mir Tobis Genörgel nicht anhören muss, weil ich mich nicht in einen Burger King setzen wollte um das nächste Regenloch abzuwarten… Nass waren wir sowieso schon und auch die neue Kombi wollte mal im Regen getestet werden.

Zumindest hat es Ari mit abgesteckten Scheinwerfern und ich mit kalten Händen, da ich die Griffheizung nicht benutzen wollte, bis daheim geschafft.

Beim Durchschauen daheim haben wir auch die Vermutung bestätigen können: der Stator meiner Lichtmaschine ist hinüber – Masseschluss. Damit ist auch unsere Tour durch das Erzgebirge erst mal erledigt. Wir reparieren jetzt und hoffen auf mehr Glück bei der nächsten Reise im August… wo auch immer diese uns hinführt…

 

Anbei noch die gefahrenen Strecken zum Download als GPX-File:

Anfahrt:

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Ausfahrt durch die Eifel:

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Abgebrochene Ausfahrt:

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Rückweg über die Autobahn:

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Rumänientour 2019 – Tag 19 & 20 – Steinbach an der Steyr & daheim – 290 km & 377 km

Tag 19 -Steinbach an der Steyr

Das alte Gemäuer war heute Nacht echt saukalt. Da will man gar nicht aus dem warmen Bett raus. Da wir aber so bald im Bett waren sind wir auch relativ bald wieder wach. Ab 8 Uhr gibt es Frühstück und wir packen vorher schon die ersten Sachen auf die Moppeds. Nach dem Essen dann den Rest und um 9:15 Uhr ging es dann los. Nochmal ein paar Kilometer durch Slowenien.

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Unser Ziel heute liegt in Österreich: Steinbach an der Steyr (grob gesagt bei Linz). Die Strecke welche uns Basecamp vorschlägt sind wir so ähnlich 2018 schon gefahren, aber in die andere Richtung. Es ist echt interessant einen Weg den man schon gefahren ist mal in die andere Richtung zu fahren. Blickwinkel um 180° Grad gedreht und schon entdeckt man ganz neue Dinge. Zu Beginn der Strecke liegen noch ziemlich viele Ortschaften, aber auch kurvige Straßen, welche noch am abtrocknen von dem nächtlichen Regen sind. Im späteren Verlauf wurden die Ortschaften dann weniger.
Längere Zeit folgend wir der B115 welche auch als Eisenstraße bekannt ist. Sie führt uns am Erzberg vorbei wo alle zwei Jahre ein großes Enduro Rennen (Erzberg Rodeo) stattfindet. Geprägt ist die Landschaft hier vom Eisenerzabbau und den verarbeitenden Industrieanlagen. Diese ziehen sich durch ganze Täler. Allerdings sind hier auch viele alte verlassene Industrie Gebäude. Das kennt man aus Österreich eher weniger. Dann folgen wir der Enns. So ein Fluss der sich ein Tal gegraben hat, hat immer den Vorteil dass die Straße daneben in Kurven verläuft. Insgesamt war es heute einfach geschmeidig zu fahren.

Die heutige Unterkunft (Sandner Linde) ist uns bereits gut bekannt. 2015 haben wir hier unseren ersten Stopp auf dem Weg nach Montenegro eingelegt und 2018 unsere erste Nacht auf dem Weg nach Albanien verbracht. Diesmal ist es genau andersrum. Wir verbringen unsere letzte Nacht bevor wir heimkommen hier. Christian Finner der Hausherr und kreative Chef in der Küche erkennt mich wieder und freut sich dass wir zum dritten mal bei ihm nächtigen, wenn auch immer nur für eine Nacht.
Das Zimmer ist wie bisher auch schon immer perfekt und wir chillen ein wenig bis wir um 18 Uhr zum Abendessen gehen. Heute gibt es eine Rinderbrühe mit Kaspressknödel und dann rosagebratenen Gamsrücken an Gemüse, Serviettenkloß und Kroketten für Anja und Eierschwammerlgulasch mit Serviettenkloß für mich. Ein Gedicht! Wir liegen wieder bald im Bett und gucken noch eine Doku über Montenegro was auch ein wundervolles Land zum bereisen ist bevor wir einschlafen.

Tag 20 – daheim

Der letzte Tag beginnt mit einem wundervollen Sonnenaufgang in den Bergen. Da kann man die Seele nochmal baumeln lassen. Ich gehe vor dem Frühstück noch eine Runde spazieren und fotografieren. Beim Frühstück sind wir alleine und haben das ganze Buffet nur für uns. Ein letztes mal schlemmen. Christian macht uns noch frisches Rührei und das Wetter spendet noch einen Regenschauer welcher kurz vor Ende unseres Frühstücks endet. Beste Vorraussetzungen um in die letzten Kilometer zu starten. Die Moppeds sind schnell gepackt und schon geht es los.

Auch heute ist wieder relativ unspektakulär. Schnell sind wir zurück in Deutschland und bewegen uns auf Bundesstraßen zügig in Richtung Heimat. Zur Mittagszeit gibt es dann noch einen obligatorischen Stopp an einem MC Donalds und 9-er Chicken Nuggets. Irgendwie schaffen wir keinen Motorradtrip ohne einmal Nuggets. Wobei Schottland heuer haben wir ohne überstanden, da haben die Fish and Chips wohl das Bedürfnis nach fettig frittiert gedeckt. Auf den letzten Metern von Allersberg bis nach Hause spielte uns das Wetter dann noch einen Streich und wir wurden nochmal so richtig Nass. Aber wir wollen uns mal nicht beklagen. Insgesamt sind wir auf dieser Reise wettermäßig mal wieder super weggekommen. Den heutigen GPS Track gibt es dann noch nach den letzten Bildern.
Insgesamt sind wir 5808km in Gesamt 20 Tagen mit zwei Pausentagen gefahren. Rumänien werden wir wohl nicht zum letzten Mal besucht haben. Es gibt doch noch ein paar Regionen die wir nicht oder nicht ausführlich genug besucht haben.

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Rumänientour 2019 – Tag 02 – Trenčín – 659 km

Tag 2 und wir waren immer noch daheim… immer noch? Nein, wieder. Aber das sollte sich heute ändern. Wir wachten auf und der Blick zum Dachfenster steigerte die Motivation loszufahren ins Negative. Es regnete. Wir trödelten rum und kamen nicht so richtig in die Gänge. Duschen, Müsli, Sachen die wir gestern ausgepackt hatten wieder verstauen… Regenklamotten anziehen. Schon war wieder fast 9:30 Uhr. Da heute nicht mehr Sonntag war durften wir uns auf LKWs auf der Autobahn freuen und rechneten damit schlechter voranzukommen als gestern.

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Das genaue Gegenteil war aber der Fall. Ruck Zuck waren wir an unserem gestrigen Wendepunkt vorbei und machten den ersten kurzen Stopp an einer Tankstelle. Dank des Regens und der kühlen Temperaturen waren die Finger steif und wir wollten uns einfach ein bisschen bewegen. Nachdem wir ein paarmal im Kreis gelaufen waren ohne die Moppedklamotten auszuziehen fuhren wir wieder weiter.
Kurz vor Prag dann der nächste Stopp. Wir brauchten Benzin für die Moppeds und etwas warmes für die Fahrer. Eine Rindersuppe und einmal Rindergulasch mit Serviettenkloß für insgesamt 5,20 EUR. Das waren mal Tankstellenpreise! Unser Sitzplatz war zu einem kleinen See geworden als wir die Tankstelle frisch gestärkt wieder verließen.

Der nächste Orientierungspunkt für uns war Brno. Nachdem wir daran vorbei waren verließen wir die Autobahn und folgten der E50 in Richtung Slowakei. Teilweise echt öde und hinter LKWs. Dann nach einem weiteren Tankstop beim Einhorn ging es erstmal ziemlich genial kurvig dahin. Wir ließen für ein paar km fliegen, bis uns Blaulicht ausbremste. Die Straße war vollgesperrt und wir sahen im weiteren Verlauf einen Autokran und ziemlich viel Feuerwehr. Den Blick aufs Navi um eine Umfahrung zu suchen konnte ich mir schenken da ein hilfsbereiter Tscheche uns anhupte und anzeigte dass wir ihm folgen sollen. Wir hatten ja nix zu verlieren, also fuhren wir ihm nach und tatsächlich nach ein paar Kilometern waren wir wieder auf unserer Route und hatten den Unfall umfahren. Sehr freundlich von dem Autofahrer!

Der Grenzübertritt in die Slowakei war unspektakulär und wenn da nicht ein Schild gestanden hätte, dann wäre es uns nicht aufgefallen. Wobei sich die Landschaft ein wenig verändert hatte. Es wurde hügeliger und die Wälder wurden mehr und dichter. Wäre es nicht schon so spät gewesen hätte ich noch einen Fotostopp eingelegt. Zwischen den grünen Hügeln war gerade der Nebel am aufsteigen. Aber nach dem langen Tag im nassen hatte ich einfach keine Lust anzuhalten.

In Trenčín führte uns das Navi zielstrebig zu unserer Unterkunft (Penzion Tiberia). Der Besitzer Mario ist redselig und fragt mich über meine Revit Klamotten und den Garmin inReach Mini aus. Nachdem wir unsere Sachen zum trocknen aufgehängt und uns mit einem heißen Tee aufgewärmt hatten befragten wir Mario nach Empfehlungen für ein Abendessen. Die Pivovar Lanius erreichten wir dann nach einem kurzen Spaziergang durch die Stadtmitte Trenčín’s. Auf dem Weg hatten wir noch die Lichtstimmung genutzt um ein paar Bilder der Stadt und ihrer Sehenswürdigkeiten zu machen.

Im Lanius gab es dann für mich Kartoffelspätzle mit einen slowakischen Käse und Speck, für Anja Schweinefleisch mit Gemüse auf getoastetem Brot. Die Portionen waren für uns genau richtig und so wanderten wir gut gesättigt wieder zurück zur Unterkunft um noch ein bisschen Routenplanung für den kommenden Tag zu machen bevor wir in unseren Einzelbetten 🙁 einschliefen.

Anmerkung: Von Reise zu Reise denke ich mir man kann sich nicht noch weniger vorbereiten… Für Sardinien hatte Anja den Reiseführer gelesen und wir machten die Routenplanung auf der Fähre. Für Schottland hatten wir lediglich die Northcoast 500 als Routenidee und planten dann von Tag zu Tag. Diesmal hatten wir einen Rumänien Reiseführer gekauft. Dieser begleitet uns ungelesen und wir werden versuchen ab und an mal etwas nachzuschlagen zu den Regionen in denen wir gerade eben sind. Wir wollen grob die Karpaten als Orientierung nutzen und Julia (Varatweety aus dem V-Stromforum) von Maedchenmotorrad.de fährt auch gerade in Rumänien rum und veröffentlicht täglich ihre Tracks., das ist dann unsere zweite Ideenquelle. Das muss reichen *g*

Rumänientour 2019 – Tag 01 – Zurück auf Start – Zuhause – 414 km

Die Motorräder hatten frische Reifen und frische Ketten drauf. Der Ölstand war geprüft und das Öl für die Kettenöler war aufgefüllt. Die Bremsbeläge hatten noch ordentlich Material drauf. Die Wohnung war aufgeräumt und geputzt. Die Koffertaschen waren gepackt und das Zeugs fürs Topcase war in einer Klappkiste. Wir waren quasi startklar. Um 7 Uhr klingelte der Wecker. Allerdings weckte er mich nicht auf, ich war nämlich schon wach. Fünf Minuten vor 7 Uhr war ich bereits aufgewacht. Die Vorfreude sorgte dafür dass meine innere Uhr mich weckte.
Wir ließen es gemütlich angehen. Erstmal wurden noch die Blumen mit Wasser versorgt, dann ein Müsli und zu guter letzt die Taschen und den Kleinkram auf den Moppeds verstaut. Um 9:30 waren wir dann soweit und verließen den heimischen Hof. Tag 1 sollte wie immer unspektakulär werden. Bis Schwabach Landstraße, dann ab auf die A6 und über Prag bis in die Slowakei. Auf Höhe Nürnberg war dann erstmal Stau angesagt und wir stellten uns brav mit an. Die A9 war vollgesperrt und deshalb war die A6 ein bisschen überlastet. Nachdem der Stau vorüber war hatten wir die Autobahn dann fast für uns allein. An einem Sonntag Autobahn in Richtung Tschechien fahren macht einfach Spass. Wir rollten gemütlich mit konstanten 130 km/h dahin. Der Himmel war bewölkt, die Temperaturen gerade so zweistellig aber es war immerhin trocken. Um ca. 11 Uhr überquerten wir dann die Grenze und nach weiteren 30 km stoppten wir an einer Shell um uns etwas warmes zu trinken zu holen und die Benzinvorräte aufzufüllen.

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Einen Cappuccino, eine heiße Schokolade und einen Toilettengang später fiel mein Blick dann in meinen Unterfahrschutz… da glänzte doch etwas feucht… Erstmal der Standard V-Strom Griff an den Kupplungsnehmerzylinder um zu prüfen ob er noch dicht war….Nein… Nasse Finger… ABER, das war doch keine Bremsflüssigkeit… genauer hingeguckt… Öl!!! Wo zum Teufel kam da Öl her?
Also Werkzeug raus, den Kupplungsnehmerzylinder (KNZ) abgebaut, die Ritzelabdeckung weggeschraubt und Getriebeausgangswelle und Kupplungsdruckstange geprüft. An der Kupplungsdruckstange kommt Öl raus. Die passende Dichtung hierfür hätte ich zuhause liegen. Man muss aber um sie wechseln zu können das Ritzel ausbauen. Um die Ritzelmutter zu lösen braucht man einen Schlagschrauber.

Was tun? Bei einer Distanz von 200 km bis nach Hause und voller Flexibilität da nichts gebucht war (fast nichts, nur die Unterkunft für heute Abend) fiel uns die Entscheidung nicht schwer. Nachdem wir der heutigen Unterkunft eine kurze Email mit der Bitte um eine Verschiebung der Buchung um einen Tag geschrieben hatten fuhren wir noch bis zur nächsten Ausfahrt und drehten um. 200 km später um ca. 14:30 rollten wir wieder auf den heimischen Hof.
Alles wieder auf Null. Nachdem Elli von den Koffern befreit war machte ich mich auf die Suche nach der Dichtung. Zwei Stück fand ich in der V-Strom Teilekiste, also konnte die Operation beginnen. Eine gute Stunde später war wieder alles dicht und wir machten uns auf zu einer Probefahrt. Zum Abschluss ebendieser wurden die Maschinen nochmal vollgetankt und startklar wieder in die Garage geschoben. Statt Slowakischer Hausmannskost gab es dann Salat und Lasagne a lá Mama und dann ging es nicht ins fremde sondern ins eigene Bett.
Morgen werden wir dann den zweiten Anlauf starten um unsere Tour nach Rumänien zu beginnen.

Ein Güldenes Oktoberwochenende im Karwendel

Der wunderschöne Herbst dieses Jahr lud uns ein noch einen kleinen Ausflug in die Berge zu machen. Zu dritt sollte es auf den Weg gehen um ein (neudeutsch) “Microadventure” zu erleben.

Am Freitag dem 5.10. fuhren Anja, meine Omi und ich, mit einem kleinen Stop in der Schaukäserei in Ettal, mit dem Auto per Bundesstrassen nach Klais und quartierten uns im Berghaus Alpenland ein. Super Ferienwohnungen die alle (bis auf eine Stufe) ebenerdig sind. Schnell das Gepäck ausgeladen und dann nochmal auf einen Sprung los zum 5 Minuten entfernten Geroldsee (Wagenbrüchsee). Hier kann man zum einen gut parken und nach den 4 Stunden sitzen im Auto noch einen kleinen Spaziergang einlegen. Anja und ich haben dabei das eine oder andere Foto gemacht während wir zu dritt den Sonnenuntergang und das Alpenglühen genossen.

Den Abend schlossen wir dann mit dem Käse welchen wir gekauft hatten und einigen Runden Rummykub ab. Der Samstag Morgen trotzte den Wettermeldungen und begrüsste uns mit Kaiserwetter. Während dem reichhaltigen Frühstück in der Ferienwohnung lugten wir immer wieder aus dem Fenster und freuten uns über den Ausblick auf die Berge.

Nach dem Frühstück packten wir die Fotos und fuhren nach Mittenwald zur Karwendelbergbahn um uns auf 2244m zu begeben.  Nachdem wir den Ausblick von der Bergstation genossen (dieser ist allerdings finde ich recht beschränkt) und die Ausstellung angeschaut hatten standen wir dann vor dem Rundweg, welcher uns einen Blick auf die andere Seite in Richtung Österreich ermöglichen sollte.
Schritt für Schritt und immer wieder die Aussicht genießend arbeiteten wir uns dann zum Blick nach Österreich hoch.

Es gibt Momente im Leben die sind einfach unbezahlbar und das ist wenn du einem lieben Menschen ins Gesicht schaust und ihn einfach nur Strahlen siehst! Als wir auf ca. 2300 Metern endlich über den Karwendel hinweg nach Österreich blickten war meine Omi glaube ich der glücklichste Mensch der Welt und Megastolz dass sie das nochmal geschafft hat. Sie hätte das niemals geglaubt nochmal in die Berge zu kommen geschweige denn auf diese Höhe!

Den Nachmittag beschlossen wir dann nach einem kurzen Stopp am Walchensee mit einer entspannten und ruhigen Schifffahrt auf dem Kochelsee, bevor wir noch in Block’s Post in Krün zum Abendessen gingen. Der Tag hat hungrig gemacht. Schweinshaxen waren genau das richtige für uns nach der “Besteigung” (Befahrung) des Karwendel.

Nach den Anstrengungen des Samstags wollten wir auf dem Heimweg noch ein bisschen Entspannung einbauen. In Ettal machten wir nochmals halt um eine kleine Runde durchs Kloster zu drehen und uns mit Käse für zuhause einzudecken. Danach ging es nach Bad Wörrishofen in die Therme und wir enstpannten die Beine im warmen Wasser. Gegen 18 Uhr am Sonntag waren wir dann mit vielen frischen Erinnerungen von unserem “Microadventure” wieder daheim

Balkantour 2018 – Tag 21 – 437 km – Daheim und Fazit

Der letzte Tag des Urlaubs steht an. Das Aufstehen ist zäh, aber das Frühstück entschädigt dafür. Das Gasthaus Jägerhof ist absolut ruhig am Rand von Mallnitz gelegen. Nur ab und an hört man mal einen Zug vorbeifahren. Wir lassen uns das Frühstück ganz in Ruhe schmecken und packen noch viel ruhiger unsere Sachen zusammen. Knapp 400km Bundesstraßen stehen heute an um nach Hause zu kommen.

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Aber bevor wir Gas geben können steht die Bahnverladung in Mallnitz an. Wir fahren pünktlich zum Bahnhof und dürfen als erste auf den Zug. Das Personal verzurrt die Motorräder während wir uns in den Waggon setzen. Nur wenige Minuten später fahren wir auf der anderen Bergseite in den Bahnhof in Böckstein ein und fahren die Motorräder wieder vom Zug. Bei Schneizlreuth überqueren wir die Grenze nach Deutschland und unsere Laune lässt immer mehr nach. Irgendwie geht es uns jedesmal gleich wenn wir von einer Reise nach Deutschland zurück kommen. Der Verkehr in der Heimat nervt! Man freut sich dass man endlich wieder 100km/h fahren darf und vom Fahrbahnzustand her auch könnte, aber der Verkehr in Deutschland ist einfach nur Krieg. Kurz vor Traunstein schauen wir uns beide an und entscheiden dass wir für den restlichen Heimweg die Autobahn nehmen. Hier kann man sich noch halbwegs in den Verkehrsfluss einordnen und mitschwimmen. Der restliche Weg ist dann unspektakulär.

Nach 5700km durch 13 Länder rollen wir wieder durchs Gartentor und werden von unserer Familie mit einem angeschürten Grill erwartet. Der Kopf ist wiedermal voll mit Eindrücken und wir haben einige tolle Leute kennengelernt. Unsere Meinungen über manche Länder wurden durch Wissen ersetzt und wir wurden einigemale echt überrascht. Alle Unterkünfte welche wir uns in der Regel mit 24 Stunden Vorlaufzeit über Booking.com gesucht hatten waren Klasse und wir können sie definitiv weiterempfehlen.

Hier noch eine Auflistung der Unterkünfte in der Reihenfolge in der wir sie besucht hatten:

Noch ein paar kurze Worte zur Reiseroute. Der Weg über Österreich nach Ungarn an den Balaton war für uns nur Anreise. Bis Österreich war uns die Strecke bereits bekannt. Der Plattensee ist in unseren Augen kein lohnenswertes Ziel. Der Weg vom Balaton nach Serbien rein ist auch noch relativ öde. Ab der Strecke an der Donau entlang in Serbien war es dann echt reizvoll! Die Vila Dunavski Raj ist un seine extra Empfehlung wert da Mina und Ihre Eltern sich hier unwahrscheinlich um ihre Gäste bemühen.  Serbien an der Donau entlang und dann weiter im östlichen Teil in Richtung Süden zu fahren war definitiv eine gute Entscheidung. Die Landschaft hier ist einfach der Hammer. Unser Abstecher in den Kosovo hat uns davon überzeugt wieder zu kommen! Hier müssen wir definitiv noch mehr Zeit verbringen. Mazedonien hat uns ebenfalls in seinen Bann ziehen können und auch hier gibt es eine besondere Empfehlung für das Hotel Korab Trnica. Perfekte Lage und super Essen! Griechenland werden wir wohl mal mit der Fähre angehen müssen um etwas mehr Zeit zu haben. Auf dieser Reise war hier unser Wendepunkt. Hier haben wir die einsamsten Strecken auf der Reise gefunden. Das Hotel Kristal in der nähe von Ksamil in Albanien war eine goldrichtige Wahl um einen Tag Pause zu machen. Ein kleiner Familienbetrieb der viel Wert auf Qualität legt und das etwas abseits vom Trubel in Ksamil. Die Streckenwahl um in den Norden Albaniens zu kommen würden wir evtl ein wenig anders machen. Der Weg nach Durres war etwas eintönig. Der Weg von Durres zum Komanstausee allerdings war erste Sahne uns wir würden ihn wieder exakt genau so fahren. Auch die Überfahrt über den Komansee empfehlen wir klar in dieser Richtung. Es war einfach entspannt vom Hotel zur Fähre in 20 Minuten zu fahren und dann den Rest des Tages in Shkodra zur Verfügung zu haben. Wenn man die Runde andersrum fährt und die Trageti Alpin als Fähre wählt. Dann kommt man erst so gegen 16 Uhr in Fierza an. Maxmoto war etwas früher im Jahr auf dieser Strecke unterwegs. Bei ihm fuhr die Trageti Alpin noch früh ab Komani und Nachmittags ab Fierza. Das Red Bricks in Shkodra ist ein Muss wenn man in dieser Stadt verweilt! Montenegro hat unsere Erinnerungen an 2015 perfekt aufgefrischt und den Drang geweckt wieder zu kommen. Vielleicht dach einmal mit leichteren Maschinen und noch ein wenig mehr Offroad 😉 Unser kurzer Abstecher nach Dubrovnik hätte nicht sein müssen, aber wenn man schonmal Jahrestag hat und die Frau Geburtstag hat dann muss es auch was besonderes sein und da war das Restaurant Horizont . Wir waren ja 2015 bereits ausführlich hier, aber dieser Kurzbesuch hat definitiv auch Spass gemacht. Der eigentliche Heimweg hat uns dann ein wenig ins Hinterland Kroatiens geführt, so dass wir Boris und Gordana im Apartment Ada kennenlernen durften. Die beiden sind alleine schon ein Grund hier mal wieder vorbeizufahren! Eine super Unterkunft! Die Tropfsteinhöhle in Postojna hat uns im wahrsten Sinne des Wortes die Augen geöffnet. Es ist unglaublich was unsere Natur zu bieten hat. Den Mangart werden wir irgendwann auch noch bezwingen und der Rest des Weges war dann mehr oder weniger nur noch absitzen. Wir würden es zu 98% wieder so machen. Manche Plätze erfordern einfach mehr Zeit und Ruhe um sie intensiver zu erkunden.

Balkantour 2018 – Tag 1 – 370km – Steinbach an der Steyr

Tag 1 einer Reise ist so wie Tag 1 einer Reise halt ist… langweilig. Zumindest ist das bei unseren Motorradreisen in der Regel so. Wir haben diesmal nicht den Samstag gewählt um loszufahren, sondern den Sonntag. Den Samstag haben wir damit verbracht in Ruhe zu packen, unsere Wohnung auf Vordermann zu bringen und nochmal ganz gemütlich mit der Familie zu grillen. Na gut, man hätte wenigstens am Samstag ein bisschen Routenplanung machen können. Routenplanung am Tag vor dem Trip? Sind wir krank? Nein! Aber wir sind so unvorbereitet wie noch nie. Ins Auge gefasst hatten wir eigentlich Rumänien, die Transfagarasan und dann ab ans Schwarze Meer. Zufällig hab ich dann gelesen dass die Transfagarasan noch gesperrt ist. Also tendieren wir jetzt mehr nach unten. Das war es aber auch schon an Planung. Das Campingzeug bleibt diesmal daheim. Wir wollen uns das auf und abbauen mal sparen.

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Am Sonntag früh schnell noch zwei Semmeln inhaliert und die gepackten Taschen in die Koffer gesteckt, schon geht es los. Was geht los? Ja genau die elende Fahrerei auf deutschen Bundesstrassen. Man kommt ja halbwegs zügig voran, aber der Spassfaktor ist auch nicht viel höher als auf der Autobahn. Mittags ein kurzer Stopp an einem Cafe. Ich kaufe mir nach dem Cappuccino Desaster in Island (ich hab ihn mir in den Schoß geschüttet) diesmal extra keinen Kaffee, sondern nur was zu essen. Doch auch dazu bin ich scheinbar nicht fähig. Ich will Anja eine Erdbeere meiner Plunder abgeben und kippe mir diese mitsamt dem Pudding der oben drauf ist in den Schoss. Ich rette was zu retten ist indem ich den Pudding mit der hohlen Hand aus meinem Schoss kratze und, wie ein Maurer den Verputz an die Wand, auf meine Plunder zurück klatsche. Um Anja ist es geschehen… Fast zehn Minuten Lachkrampf. Naja, wenigstens hat sie Spass.

Nachdem wir endlich die Grenze nach Österreich überquert haben wird es etwas kurviger und es kommt ein wenig Fahrfreude auf. Aber irgendwie ist meine Stimmung heute doof. Ich fühl mich sooo allein auf dem Mopped. Nach dem Roadtrip in Island, mit dem Mietwagen, während dem wir den ganzen Tag reden konnten ist es auf dem Motorrad ganz schön einsam. Aber das holen wir heute Abend nach. Die Unterkunft heute kennen wir bereits von unserem letzten Trip in diese Richtung. Das Hotel Sandner Linde in Steinbach an der Steyr hat uns damals schon vollends überzeugt, so dass wir dieses bereits für die erste Nacht gebucht haben.
Wir beziehen unser Zimmer und setzen uns an den Laptop um mal die nächsten 2-3 Tage zu planen. Morgen geht es an den Plattensee und dann weiter nach Serbien. Schnell auf booking.com noch eine Unterkunft am Plattensee klar gemacht und schon gehen wir zum Abendessen. Ein Carpaccio von Semmelknödeln mit Schweinebraten und Kraut später ist der erste Hunger bekämpft und wir können in Ruhe unsere Hauptspeisen genießen: Maibock Hascheeknödel mit Mostkraut und Braterdäpfel / Fiaker Gulasch vom Biorind mit Serviettenknödel, Würstel, Spiegelei und Gurkerl. Das Dessert lassen wir aus.